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18.03.2015, 17:42 Uhr  //  Stadtgeschehen

Hinweise des Amtes für Brand und Katastrophenschutz zur Sonnenfinsternis

Hinweise des Amtes für Brand und Katastrophenschutz zur Sonnenfinsternis
 SN-Aktuell (Bild) LHS (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Am Freitagvormittag wird sich zwischen etwa 9:30 Uhr und 12:00 Uhr die Sonne teilweise verdunkeln. Bei diesem Naturschauspiel könnten auch Probleme bei der Versorgung mit elektrischer Energie auftreten, weil es durch die Sonnenfinsternis zu Leistungsschwankungen bei Solaranlagen kommt. Die  Netzbetreiber haben versichert, entsprechend vorbereitet zu sein. Ein Ausfall von Strom ist nach der Aussage der Stromnetzbetreiber höchst unwahrscheinlich. Da die Auswirkungen jedoch gravierend sein könnten, gibt das Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst der Landeshauptstadt vorsorglich folgende Hinweise bekannt:

Erreichbarkeit des Notrufs:

Die Leitstellen Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die der Polizei verfügen über Notstromsysteme und sind auch bei Ausfall der Stromversorgung in der Lage Notrufe entgegenzunehmen und Hilfe zu schicken. Sie sind über 112 und 110 zu erreichen.

Ausfall des Telefons:

Sollte mit dem Strom auch das Telefonnetz ausfallen, gibt es über die Stadt verteilt entsprechende Ansprechstellen für Notfälle. Die Beschränkung der Nutzung von Mobiltelefonen bei einem Stromausfall ist wichtig, um das Netz nicht zu überlasten und damit eine möglichst lange Betriebsbereitschaft für Notfallmeldungen zu erreichen. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Mobiltelefon stets geladen ist.

Ausfall von Strom:

Wichtig ist, bei kurzfristigen Ausfällen nicht in Panik zu geraten, weil z.B. elektrische Geräte nicht mehr funktionieren, Aufzüge stehen bleiben oder elektrische Türen nicht mehr selbsttätig öffnen. Bei einem Stromausfall sind auch Heizung, Warmwasserversorgung, u. U. Trinkwasser- und Abwasser sowie Ampeln u. v. a. m. betroffen.

Allgemein gilt für die Notfallvorsorge zu Hause:

Halten Sie Taschenlampen, ausreichend Vorräte an Trinkwasser und Nahrungsmitteln für ein bis zwei Tage, warme Bekleidung und eine batteriebetriebene Möglichkeit zum Empfang von Radionachrichten bereit.

Sind sie auf spezielle Geräte (z.B. Heimbeatmung, med. Messgeräte etc.) oder Medikamente angewiesen, machen Sie sich im Vorhinein mit den notwendigen Maßnahmen vertraut, um eine angemessene Frist zu überbrücken, und prüfen Sie, wie Sie Hilfe z.B. durch Nachbarn oder den Pflegedienst erreichen.

Was jeder persönlich für sich Vorsorgen kann, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf einem Flyer zusammengestellt. Dieser ist neben vielen anderen interessanten und hilfreichen Informationen unter www.bbk.bund.de abzurufen.

Durch die Berufsfeuerwehr wird die Lage ständig beobachtet und bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Es findet eine enge Abstimmung mit den örtlichen Netzbetreibern statt. Rufen Sie die Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes bitte nur, wenn diese wirklich benötigt wird, um die örtlichen Hilfskräfte im Fall der Fälle nicht zu überlasten.

Liste der Ansprechstellen bei längerfristigem und großflächigem Ausfall des Telefonnetzes:
Stadthaus – Am Packhof 2-6
Berufsfeuerwehr – Graf-Yorck-Straße 21
Gerätehaus FFW Mitte – Lübecker Straße 208
Gerätehaus FFW Schlossgarten – von Stauffenbergstraße 29
Gerätehaus FFW Wickendorf – Seehofer Straße 1b
Gerätehaus FFW Warnitz – Bahnhofstraße 27
Gerätehaus FFW Wüstmark – Vor den Wiesen 5
B.-Völlkner-Straße (FW-Fzg. am Netto-Markt)
Hamburger Allee (FW-Fzg. am Feuerwehrmuseum)
Neumühler Straße (FW-Fzg. am Tierheim)
Ratzeburger Straße (FW-Fzg. am Netto-Markt)
Knaudtstraße (FW-Fzg. an der alten Brauerei)

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