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25.03.2015, 10:21 Uhr  //  Stadtgeschehen

Gutachter sollen benötigte Stellenanzahl der Polizei ermitteln

Gutachter sollen benötigte Stellenanzahl der Polizei ermitteln
 POL-SO (Bild) Finanzministerium (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Finanzministerin Heike Polzin und Innenminister Lorenz Caffier haben sich darauf geeinigt, den Personalbedarf der Polizei durch ein externes Gutachten prüfen zu lassen. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2016 vorliegen. Das Personalkonzept 2010 wird für den Bereich der Polizei bis dahin ausgesetzt.

Die Umsetzung des Personalkonzepts 2010 der Landesregierung hätte im Bereich der Polizei einen Abbau auf 5500 Stellen bis zum Jahr 2020 zur Folge. Das Innenministerium sieht in der gegenwärtigen Ausstattung mit 5800 Stellen allerdings schon das Minimum für die Erledigung polizeilicher Aufgaben erreicht. Ein weitergehender Stellenabbau sei vor dem Hintergrund der Landesfläche und Küstenlänge, der Altersstruktur in der Polizei, der Einsatzbelastung und den Besonderheiten Mecklenburg-Vorpommerns als Urlaubsland nicht umsetzbar.

Das Finanzministerium hält dem entgegen, dass in keinem anderen Bundesland mehr Polizisten je Einwohner für Sicherheit sorgen als in Mecklenburg-Vorpommern. Erfreulich seien auch die stetig sinkenden Fallzahlen bei der Kriminalität – vor allem infolge der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung. Im besten Falle könnte sich dadurch sogar ein Einsparpotential ergeben, das noch über das Personalkonzept hinausgeht.

Mithilfe fachlicher Berater, die über polizeifachliche und polizeiorganisatorische Kenntnisse verfügen, soll nun der genaue Bedarf ermittelt werden. Das Ergebnis dieser Evaluation wird dann eine Grundlage für die Entscheidung der Landesregierung über die künftige Stellenausstattung der Landespolizei bilden.

Finanzministerin Polzin: „Wir haben eine gute Lösung gefunden. Ein unabhängiges Gutachten wird helfen, den Bedarf genau zu ermitteln.“

Innenminister Caffier: „Die Prüfung der Polizeistärke wird in dem Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land erfolgen."

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