Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
12.04.2013, 20:30 Uhr  //  Blaulicht

Gemeinsamer Fahndungseinsatz

Gemeinsamer Fahndungseinsatz
 cm (Bild) polmv (Text) // www.snaktuell.de


Mecklenburg-Vorpommern - Gemeinsamer Fahndungseinsatz von Landespolizei, Bundespolizei, Zoll und dänischer Polizei Mecklenburg-Vorpommern gilt weiterhin als Transitland für die grenzüberschreitende Verbringung von Stehlgut im Bereich der Eigentumskriminalität in Richtung Osteuropa und der illegalen Migration in Form von unerlaubter Ein- und Durchreise sowie Aufenthalt.

Von Diebstahlshandlungen betroffen sind vorwiegend hochwertige Fahrzeuge, Fahrzeugteile, Bootsmotoren, hochwertige Werkzeuge und Baumaschinen.

Nach gemeinsamen Ermittlungen mit den skandinavischen Grenzbehörden konnte festgestellt werden, dass auch die Fährhäfen häufig für die illegale Migration genutzt werden.

Aus diesem Grund fand am 11. und 12.04.2013 ein gemeinsamer Fahndungseinsatz der Kooperation \"Schengen-Ost\" statt. Involviert in diesen Maßnahmen waren an beiden Tagen mehr als 200 Beamte des Zolls, der Bundes- und der Landespolizei und der Polizei aus Dänemark.

Um die fortwährend hohe Verbringungskriminalität und die unerlaubte Einreise bzw. Aufenthalt aufzuklären bzw. zu unterbinden, konzentrierten sich die polizeilichen Maßnahmen auf das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern.

Durch die Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen sollten bandenmäßig agierende Straftäter ermittelt und dingfest gemacht werden. Dazu wurden verschiedene Kontrollorte, u. a. entlang der BAB 19 / BAB 20 und im Bereich des Seehafen Rostock eingerichtet. Ebenso wurden die im Vorfeld ermittelten Ausweichstrecken überwacht.

Insgesamt haben die Beamten 870 Fahrzeuge sowie 736 Personen kontrolliert. Dabei stellten sie 45 Ordnungswidrigkeiten und 18 Straftaten fest.

Im Rahmen des Einsatzes überprüften die Beamten auch einen Transporter mit ausländischem Kennzeichen, dessen rückwärtige Tür nicht zu öffnen war. Auf der Ladefläche befand sich augenscheinlich nur Müll. Da der Fahrer verdächtig erschien, wurde das Fahrzeug mit der mobilen Röntgenanlage des Zolls komplett durchleuchtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich unter dem Müll drei zum Teil hochwertige Bootsmotoren befanden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass zumindest einer der Motoren der Marke Yamaha mit einem Wert von ca. 10.000 Euro in Kopenhagen als gestohlen gemeldet worden war. Mit Hilfe der dänischen Kollegen konnte in kurzer Zeit der Eigentümer festgestellt werden, der nun sein Eigentum zurück erhält.Es wurde kein Text zu diesem Artikel eingetregen.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK