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05.05.2015, 18:02 Uhr  //  Stadtgeschehen

Vorfahrtsregelung:Knotenpunkt Hagenower Straße/ Mettenheimerstraße

Vorfahrtsregelung:Knotenpunkt Hagenower Straße/ Mettenheimerstraße
 LHS (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Landeshauptstadt macht die seit Januar bestehende Vorfahrtsregelung am Knotenpunkt Hagenower Straße/Mettenheimerstraße wieder rückgängig. „Wir haben einen Fehler gemacht, weil wir das Landesamt für Straßenbau und Verkehr nicht rechtzeitig in unsere Planungen einbezogen haben. Die Umbaukosten für  eine einvernehmliche Lösung an diesem Knotenpunkt sind aus Verwaltungssicht nicht zu rechtfertigen. Deshalb werden wir zur alten Vorfahrtsregelung zurückkehren“, erklärt Bau- und Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum. Die derzeit aufgerissene Straße werde ab nächster Woche wieder geschlossen. Für eine Übergangzeit von rund zwei Wochen soll dann am Knotenpunkt eine Baustellenampel eingesetzt werden, damit die Autofahrer genügend Zeit zur Umgewöhnung haben.   „Ich bedauere, dass diese Rolle rückwärts zu Irritationen bei den Verkehrsteilnehmern führt“, so Nottebaum.

Die Verwaltung  hatte im Januar 2015 die Verkehrsregelung an dem Knotenpunkt geändert. Seither verlief die Vorfahrtstraße auf dem südlichen Teil der Hagenower Straße und der Mettenheimerstraße. Mit der Regelung sollte der Verkehr im nördlichen Teil der Hagenower Straße deutlich beruhigt und das Abbiegen der Nahverkehrsbusse erleichtert werden.

Die Verkehrsregelung hatte allerdings in kurzer Zeit zu mehreren Verkehrsunfällen geführt.  Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, hatte die Landeshauptstadt Schwerin deshalb mit dem Umbau des Knotenpunktes begonnen. Die Arbeiten daran mussten jedoch eingestellt werden, weil das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung hinsichtlich der Gestaltung des Knotenpunktes erhebliche Bedenken geäußert hatte.

Aus den folgenden Gesprächen zwischen Ministerium und Landeshauptstadt Schwerin ergab sich, dass nur ein erheblich aufwändigerer Umbau des Knotenpunktes die Aufrechterhaltung der getroffenen Vorfahrtsregelung ermöglicht hätte. Dieser Umbau hätte etwa 300.000 Euro gekostet und wurde daher verworfen. Auch eine ebenfalls denkbare Ampel-Lösung musste aus rechtlichen Gründen verworfen werden.

Die Verkehrsbehörde wird nun alternative Vorschläge erarbeiten, um durch verkehrsorganisatorische Lösungen die gewünschte Verkehrsberuhigung der Hagenower Straße zu erreichen. Die Varianten werden zunächst dem Ortsbeirat vorgestellt. Mit Entscheidungen über ein einvernehmlich abgestimmtes Maßnahmepaket  rechnet der Baudezernent aber noch vor der Sommerpause. 

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