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11.06.2015, 16:26 Uhr  //  Sport

Ex-Profi Jörg Hahnel will den Aufstieg und hofft auf viele Fans

Ex-Profi Jörg Hahnel will den Aufstieg und hofft auf viele Fans
 Jens Upahl (Bild) rk (Text) // snaktuell.de


Schönberg – Die Situation in der Oberliga Nordost ist klar. Wenn der Tabellendritte FC Schönberg 95 im letzten Saisonspiel am Sonntag um 14 Uhr im heimischen Palmberg-Stadion gegen den Landesrivalen Malchower SV gewinnt, spielen die Maurine-Kicker ab Juli in der Regionalliga Nordost. Es wäre der größte Vereinserfolg – und das im Jubiläumsjahr.

Einer, der seit dem Winter mithilft, diesen Traum zu realisieren, ist Ex-Profi Jörg Hahnel (Foto). Der 33-Jährige Torhüter kam im Winter von Hansa Rostock aus der 3. Liga und wünscht sich diesen Erfolg für den Verein. SN-AKTUELL sprach mit dem Torhüter und fragte ihn, wie er seinen Wechsel aus dem Profi-Fußball zum „kleinen“ FC Schönberg 95 sieht.

„Ich bin im Winter dazu gestoßen und hatte den Spaß am Fußball verloren. In Schönberg habe ich diesen vermissten Spaß wiedergefunden. Es ist ein gut funktionierendes Team und man hat mich hier gut aufgenommen. Einige Spieler und auch Trainer Axel Rietentiet kenne ich ja noch aus Rostocker Zeiten. Das Umfeld ist zwar etwas kleiner als in Rostock, doch da ich meine Erfahrung hier gut weitergeben kann, ist es eine andere Erfahrung für mich. Es herrscht auch nicht so dieser Profi-Druck“, sagte Hahnel am trainingsfreien Dienstag.

Von Juli 2006 bis Januar 2015 schnürte der im sächsischen Erzgebirge geborene Hahnel seine Schuhe für den FC Hansa Rostock und lief dabei sechsmal in der 1. Bundesliga, 41 Mal in der 2. Bundesliga und 67 Mal in der 3. Liga auf. Hinzu kommen noch 36 Partien in der 2. Bundesliga für Erzgebirge Aue. Mit fünf Jahren begann er seine Laufbahn beim SV Eisen Erla-Crandorf.

Am vergangenen Sonntag musste er die erste Niederlage beim 0:1 in Rathenow mit den Schönbergen einstecken. Hahnel zu den Spielen am vergangenen und kommenden Sonntag: „Es war die beste erste Hälfte, die wir seit meinem Dazukommen gespielt haben. Dass wir Rathenow nicht über 90 Minute beherrschen würden, sollte jedem im Vorwege schon klar gewesen sein. Dafür standen beide Teams nicht umsonst mit 60 Punkten an der Tabellenspitze. Nach der Pause waren wir nicht ganz wach und haben uns so ein Dusel-Tor gefangen. Ansonsten kann ich mich nicht daran erinnern, eine sensationelle Parade hingelegt zu haben. Aber vielleicht war das auch der Schuss vor den Bug den wir brauchten, um am Sonntag mit klaren Gedanken in das Spiel gegen Malchow zu gehen. Uns spielt natürlich in die Karten, dass Luckenwalde (Platz 2) nur unentschieden gespielt hat und Rathenow am Sonntag dort antritt. Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir Sonntag den Aufstieg klarmachen.“

Dabei hofft der 33-Jährige Familienvater auf viele Zuschauer. „Wir haben viele treue Fans, die jedes Mal dabei sind. Auch in Rathenow haben sie uns unterstützt. Das war sehr schön, doch ich hoffe, dass das noch nicht alles gewesen ist und man in der Region am Sonntag zusammenhält und alle ins Stadion kommen. Lübeck ist nicht weit weg und Schönberg ist nicht weit weg. Der Verein gibt sich viel Mühe und hat am Wochenende einiges auf die Beine gestellt. Das sollte man sich anschauen“, wünscht sich Hahnel.

Und in der Tat: Der FC Schönberg 95 feiert an diesem Wochenende sein 20-Jähriges Bestehen mit vielen Aktionen. Los geht’s am Freitag mit der sportlichen Seite und einem G-Jugend-Turnier und Alt-Herren-Spiel. Samstag findet der große Familientag im Stadion statt und am Sonntag soll nach der Oberliga-Partie gegen Malchow die Regionalliga gefeiert werden.


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