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18.06.2015, 22:09 Uhr  //  Stadtgeschehen

Die mächtige „GEZ“ knickt vor Ansturm der Bargeld-Zahler ein

Die mächtige „GEZ“ knickt vor Ansturm der Bargeld-Zahler ein
 rk (Bild) rkr (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin – Die Panik vor dem Ansturm von tausenden Barzahlern scheint beim "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice", der im Volksmund genannten mächtigen "GEZ" ausgebrochen zu sein. Auf der Seite der Verwaltungsgemeinschaft dieser Anstaltaen hat diese jetzt einen Text veröffentlicht, der den Anschein erweckt, dass diese "Gemeinschaft" richtig aufgescheucht ist.

Sollten Tausende einen Musterbrief an die "GEZ" verschicken, könnte es dafür sorgen, daß das System zusammenbricht.

Bis jetzt hat sich die "GEZ" für unantastbar gehalten, doch nach mehreren Veröffentlichungen durch Presseberichte (SN-AKTUELL berichtete) fühlt sie sich jetzt in die Ecke gedrängt.

"Sie versteckte sich jahrelang hinter dem Bündnis aus Politik und Rundfunkanstalten und konnte bis jetzt allen Widerstand im Keim ersticken", meinen viele Bürger.
Allerdings haben bereits tausende "GEZ"-Zahler sich in den Kopf gesetzt ihre Einzugsermächtigung zu widerrufen.

Auf die geplante Revolte musste der "Beitragsservice" reagieren und hat das Thema nun auf der eigenen Internetseite aufgegriffen.

Doch statt den fleißigen Beitragszahlern eine eindeutige und gerichtsfeste Erklärung zu geben, liest sich diese wie ein Eingeständnis, dass mit der drohenden Barzahlung tatsächlich der schmerzhafte Punkt des Systems getroffen wurde.

Die "GEZ" besteht weiterhin auf ein bargeldloses Bezahlsystem. Allerdings hat sie erkannt, dass ihre Forderung ein Verstoß gegen das Bundesbankengesetz ist und reagierte prompt.
So wurden einige Banken genannt, bei denen man seine Gebühr in bar einzahlen könnte, weist allerdings darauf hin, dass dort Bankgebühren zwischen 5 und 15 Euro fällig werden könnten.
"Diese Gebühren sind unverhältnismäßig, da man zu einem Geschäft gezwungen wird, welches man unter normalen Umständen nicht abgewickelt hätte, da die GEZ ihre Kunden nicht zu vergleichsweise teuren Bankgeschäften drängen darf", meint ein Rechtsexperte und fügt hinzu "eine Behauptung, dass eine Verweigerung von Bargeld-Zahlungen eine Verwaltungsvereinfachung wäre, ist wiederum nicht akzeptabel."

Der "Beitragsservice" wird von den Ländern erhoben, allerdings sind diese nicht befugt, eine Einschränkung des Wirkungsbereiches von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel vorzunehmen.


Hier der Musterbrief:

ARD ZDF Deutschlandradio, Beitragsservice, 50656 Köln

Betreff: Barzahlung von Rundfunkgebühr (Nummer)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mit Schreiben vom (Datum) die Zahlung des zum (Datum) fälligen Rundfunkbeitrag für den Haushalt, in dem ich wohne, eingefordert. Bitte teilen Sie uns mit, wo wir den Rundfunkbeitrag bar bezahlen können. Laut §14 Bundesbankgesetz sind „in Deutschland … auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“. Das bedeutet meines Wissens, daß Sie die Bezahlung einer Schuld mit diesem unbeschränkten gesetzlichen Zahlungsmittel nicht ablehnen dürfen.

Sollten Sie statt dessen auf Begleichung per Banküberweisung oder Einzug  von Giralgeld bestehen, bitten wir um Angabe der gesetzlichen Grundlage hierfür.

Mit freundlichen Grüßen


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