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15.02.2013, 19:20 Uhr  //  Wirtschaft

Zur Debatte um Schiefergasförderung Fracking

Zur Debatte um Schiefergasförderung Fracking
 SN-Aktuell (Bild) Ostsee-Zeitung (Text) // presseportal.de


Rostock (ots) - Deutschlands wohl größter Schatz ist sein sauberes Grundwasser. Doch dieser Schatz ist bedroht. Benebelt vom Gasrausch der Amerikaner, die durch das Einpumpen giftiger Chemikalien derzeit riesige Mengen Schiefergas fördern, will nun auch die Bundesregierung grünes Licht für das umstrittene Fracking-Verfahren geben. Selbst Umwelt(!)-Minister Peter Altmaier ist dafür, auch wenn er strenge Auflagen als Alibi bemüht. Doch - ist die Büchse der Pandora erst mal offen, wird sie so schnell nicht wieder geschlossen. Dabei hat sich Deutschland doch gerade den erneuerbaren Energien verschrieben und ist dabei, konsequent aus der Atomkraft auszusteigen. Stattdessen sollen nun große Energieunternehmen einen Gift-Cocktail in die Erde pumpen, von dem niemand genau weiß, welche Wirkung er da unten entfaltet? Das ist unlogisch. Zumal durch das Fracking hierzulande auch nicht der Gaspreis sinken wird. Dafür ist die Menge in Deutschland zu gering und die Förderung unkonventioneller Gase im Ausland viel rentabler. Also: Hände weg vom Fracking!

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