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07.08.2015, 17:00 Uhr  //  Stadtgeschehen

Sommerferienprogramm im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß

Sommerferienprogramm im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
 Gesine Kröhnert (Bild) AM (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Das Mueßer Freilichtmuseum lädt die Ferienkinder am 12. August von 10:00 bis 13:00 Uhr zu einem Erlebnisvormittag der besonderen Art ein. Wir zeigen, welche Arbeiten die Dorfbewohner im 19. Jahrhundert verrichten mussten.

Dabei kann Jeder mitmachen. Der aufwendigste Teil der Hausarbeit war um die Jahrhundertwende das Wäschewaschen. Lange Unterhemden mit Spitze, Handtücher mit gestickten Initialen oder Unterhosen mit Zwickel werden in alten Zinnwannen ordentlich durchgelaugt. Wenn dann alles ordentlich gespült und durch die Mangel gedreht wurde, können die Sachen auf den Wäscheleinen geklammert werden, so dass sie im Wind flatternd schnell trocknen.  An anderer Stelle zeigen wir, wie gebuttert wird und wie man eine schmackhafte Kräuterbutter zubereitet. Anschließend können sich die kleinen Gäste Butterbrote schmieren oder sie probieren die eigene Butter mit frisch geernteten Kartoffeln aus dem Dorfschullehrergarten.

Aus Kartoffeln lassen sich auch Stempel schnitzen, mit denen hübsche Karten bedruckt werden können. Außerdem zeigen wir, wie man mit Roter Beete tolle Muster auf Papier zaubert.

Karin Böhmer aus Schwerin, die sich dem textilen Handwerk mit viel kreativem Eifer widmet, gestaltet mit uns bunte Batik-Beutel, die mit nach Hause genommen werden dürfen.

In den Häusern und Scheunen des Freilichtmuseums gibt es zahlreiche Gegenstände, die der Dorfschmied einst hergestellt oder repariert hat. Lothar Waldner zündet das Schmiedefeuer an, schwingt den Hammer und zeigt, wie ein Schmied schon vor langer Zeit gearbeitet hat.
Nach getaner Arbeit gab es auch früher Momente und Orte für Vergänglichkeiten. So wurde zum Beispiel die Diele als Tanzboden genutzt. Dr. Ralf Gehler vom Zentrum für Traditionelle Musik am Museum für Volkskunde gibt einen Einblick in die Geschichte der Volksmusik. Hörner, Knochenflöten, Dudelsäcke und Maultrommeln gehörten zum Alltag im Musikleben in Stadt und Land. Gemeinsam mit Richard Pohl musiziert er für Kinder und vermittelt Tanzschritte und ausgelassene Fröhlichkeit.

Margrit Wischnewski läutet den Ferientag mit ihrem Handpuppenspiel „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ aus. Los geht es um 15:00 Uhr in der Theaterscheune, für alle ab 6 Jahren.

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