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13.08.2015, 16:15 Uhr  //  Stadtgeschehen

Tiere brauchen bei Hitze besonderen Schutz

Tiere brauchen bei Hitze besonderen Schutz
 cm (Bild) regierung-mv/akr (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Das sehr wechselhafte Sommerwetter gibt Anlass, die Tierhalter um besondere Sorgfalt im Umgang mit ihren Tieren vor allem bei Hitze hinzuweisen.

Der Deutsche Wetterdienst hat für den morgigen Freitag Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius für MV vorhergesagt. Gerade hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit macht den Tieren wie den Menschen zu schaffen. Aufgrund des Fells können zum Beispiel Hund und Katze nicht oder nur wenig schwitzen, um somit ihre Körpertemperatur zu regulieren. Alle Heim- und Nutztiere brauchen deshalb generell kühle Rückzugsorte, schattige Plätze und viel frisches Wasser. „Der Halter ist für das Wohlergehen seines Tieres auch gesetzlich stets verantwortlich. Gehen Sie mit dieser Situation nicht leichtfertig um“, mahnte Minister Dr. Till Backhaus heute.

Lassen Sie Ihr Tier daher auf keinen Fall im Auto. Auch nicht nur für kurze Zeit. Die Temperaturen im Auto steigen sehr schnell an und können in kurzer Zeit zu Kreislaufzusammenbrüchen oder gar zum Tod des Tieres führen. Parken im Schatten, ein leicht geöffnetes Fenster oder ein Wassernapf für das Tier im Auto sind nicht geeignet, um die Gefahr der Überhitzung zu vermeiden.

So kann bei einer Außentemperatur von 26 Grad Celsius und direkter Sonneneinstrahlung die Innentemperatur eines Autos schon nach 10 Minuten auf 33 Grad Celsius ansteigen. Wer ein leidendes Tier in einem geparkten, aufgeheizten Auto entdeckt, sollte sofort versuchen, z. B. über Ausrufen den Halter ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht, sollte umgehend die Polizei, Feuerwehr oder Ordnungsamt gerufen werden. Die Polizei ist berechtigt und verpflichtet, das Tier, zum Beispiel durch das Einschlagen der Autoscheibe, aus der Situation zu befreien.

Auch rechtlich drohen dem Tierhalter Konsequenzen. Wenn ein Tier aufgrund des falschen Verhaltens des Halters während der heißen Tage leidet, verletzt wird oder stirbt, kann der Halter gemäß § 17 Tierschutzgesetz mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.


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