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19.08.2015, 19:00 Uhr  //  Stadtgeschehen

Gemeinsam für den Schutz der Trinkwasserressourcen aktiv

Gemeinsam für den Schutz der Trinkwasserressourcen aktiv
 rkr (Bild) SDS SN (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Anfang September beginnen die Rückbaumaßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Finkenkamp. Bis voraussichtlich Oktober werden alte Garagen abgerissen. An Werktagen ist mit Beeinträchtigungen durch die Abrissarbeiten zu rechnen. Anlieger werden um Verständnis gebeten.

Die jetzt bevorstehenden Rückbaumaßnahmen sind Teil der umfassenden Vorbereitung zur eigentlichen Sicherung der Deponie Finkenkamp. Diese soll in den Jahren 2016/2017 erfolgen. Das Vorhaben wurde von den Schweriner Stadtvertretern beschlossen. Ziel ist es, das Eindringen von Niederschlagswasser in den Deponiekörper sowie die damit verbundene Mobilisierung und Ausschwemmung von Schadstoffen in den Boden zu minimieren, erklärt Ulrich Bartsch, Leiter des Eigenbetriebes Zentrales Gebäudemanagement Schwerin (ZGM) als Bauherr.

Bereits im Februar dieses Jahres wurden Rodungen auf der ehemaligen Deponiefläche sowie anschließend eine Feinvermessung durchgeführt. Im Vorfeld der im Juli 2015 erfolgten Ausschreibung zum Abriss der alten Garagen wurde ein umfassendes Baustoff- und Schadstoffkataster gefertigt. Bis Ende August werden Proben für Analysen zu den Bau- und Schadstoffen vor Ort entnommen und ausgewertet. Ab September wird dann die Baustelle eingerichtet und mit den Abrissarbeiten begonnen. „Der Rückbau und die Entsorgung der beispielsweise asbestbelasteten Garagendächer erfolgt daher unter strenger Beachtung der gesetzlichen Regelungen. Entsprechende Schutzmaßnahmen werden vor Ort zum Einsatz kommen", sagt Christian Friederich von der WAG Schwerin als Projektsteuerer.

Die jetzt anstehenden Abrissarbeiten sollen bis Oktober abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum ist an Werktagen mit baustellenbedingten Beeinträchtigungen zu rechnen. Hierfür bittet das Zentrale Gebäudemanagement - Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, Bereich Liegenschaften als Bauherr um Verständnis bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

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