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21.08.2015, 17:45 Uhr  //  Stadtgeschehen

Sommerferienprogramm im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß

Sommerferienprogramm im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
 Freilichtmuseum Schwerin-Mueß (Bild) Freilichtmuseum Schwerin-Mueß/akr (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Von 10 bis 13 Uhr findet am Mittwoch, den 26. August, im Ferienprogramm des Freilichtmuseums für Volkskunde Schwerin-Mueß der „Kartoffeltag“ statt.

Manche Leute sagen auch Erdapfel zu ihr, denn sie wächst unter der Erde – die Knolle der Kartoffelpflanze. Die Stammform wurde schon vor 2000 Jahren in Peru und Chile angebaut. Erst im 16. Jahrhundert gelangte die Kartoffel durch die Entdecker der Neuen Welt nach Europa. Zunächst galt das exotische Gewächs als Zierpflanze und wurde gerne als Tischschmuck und für Brautsträuße verwendet. Friedrich der Große erkannte den hervorragenden Nährwert der Knolle und ordnete den feldmäßigen Anbau der Kartoffeln an. 1766 wurden erstmals in Banzkow, unweit von Schwerin, Kartoffeln feldmäßig angepflanzt.

Aber es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Kartoffel zum festen Speiseplan der Bauernfamilien gehörte. Und heute? Da gibt es sie in allen möglichen Varianten: ob als Salat, Brei, Pommes frites oder Puffer, mit Pelle oder ohne: sie ist von den Tellern nicht mehr wegzudenken.

Auf der Terrasse des Museumscafés werden viele Aktionen angeboten, an denen die kleinen Besucher das wichtige Nahrungsgut kennenlernen und verkosten können.

Die Ferienkinder werden zu Hobbyköchen. Ein leckerer Klassiker, der Kartoffelpuffer - auch Reibekuchen oder Reibeplätzchen genannt - ist beliebt bei Groß und Klein. Die Mühe der Zubereitung lohnt sich, denn selbstgemacht von frischen Kartoffeln sind sie sehr viel schmackhafter als fertig gekauft. Nach dem Kartoffelschälen und -reiben kommen die knusprigen Kartoffelpuffer heiß und goldbraun gebacken aus der Pfanne direkt auf den Teller – dazu gibt’s Puderzucker oder Apfelmus.

Die einfache Erdknolle lässt sich aber auch sehr kreativ anwenden. Aus Kartoffeln lassen sich Stempel schnitzen, mit denen Papier oder Stoff bunt bedruckt werden können.

Lustige und spannende Geschichten zur tollen Knolle gibt es in gemütlicher Runde unterm Wallnussbaum.

Der Dorfschullehrergarten des Museums kann eine große Sortenvielfalt nachweisen und die frisch geernteten Kartoffeln schmecken auch mit Pelle so lecker! Mit selbstzubereitetem Kräuterquark stillen sie den kleinen Appetit zur Mittagszeit.

Zu guter Letzt wollen wir aber auch auf den Kartoffelkäfer aufmerksam machen, der den Kartoffelbauern und auch den Gärtnern oft großen Schaden zufügen können.


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