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23.04.2013, 12:30 Uhr  //  Stadtgeschehen

Der Albtraum wird wahr! DSL-Flaterate werden abgeschafft

Der Albtraum wird wahr! DSL-Flaterate werden abgeschafft
 rkr (Bild) rkr (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin – Jetzt steht es fest, die Telekom wird im Festnetz die Internet-Geschwindigkeit drosseln, wenn die Nutzer eine bestimmte Datenmenge erreichen haben. Laut einer Veröffentlichung im Internet wird am 2. Mai die neuen Tarife kommen.

Das ist der Tod der Internet-Verbindung wie wir sie kennen, die offene Frage die sich alle stellen, werden andere Konzerne folgen?

Internetdienste wie Facebook, Instagram, Spotify, TV-Streaming und Inline-Gaming sorgen dafür, dass reichlich Daten im Internet verschoben werden. Diese Datenmengen kosten eine menge an Geld und deshalb wird die Telekom eine Daten-Drosselung einzuführen. Der Grund laut Telekom sind die ständig sinkenden Preise und die hohen Kosten für den Netzausbau.

Die Tarife werden sich an den Mobilfunktarifen angleichen, braucht der Kunde mehr Datenvolumen so kann er Kapazitäten hinzu buchen. Das bedeuten der Konzern versucht den Schwarzen Peter an den Viel-Nutzer abzuwälzen. Wer viel will, muss auch viel zahlen!

Ab dem 2. Mai wird es für den „Call & Surf“ Tarif und für das Multimedia-Angebot „Entertain“ eine Volumenbegrenzung von 75 Gigabyte geben. Im VDSL-Netz würde es eine Obergrenze von 200 Gigabyte geben und wer über Glasfaser ins Internet geht bekommt 300 – 400 Gigabyte. Danach werde wie im Mobilen Bereich eine Drosselung auf 384 Kilobit pro Sekunde die Leitung gekappt.

DSL bis 16 Mbit/s: 75 GB
bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Wer jetzt denkt das für einen Standard-Anschluss 75 GB viel ist, der wird schnell merken dass für Internet-Fernsehen in HD nicht viel übrig bleibt.

Wird die Telekom die Daten-Obergrenze im Alleingang machen? Nein! Auch andere Telekommunikations-Anbieter beschweren sich schon lange über die zu harte Regulierung, die Preise niedrig zu halten. Zusätzlich müssen auch die anderen Netzbetreiben in den nächsten Jahren Dutzende Milliarden Euro in den Ausbau der Netzt stecken.

Da sich die Pläne bewahrheiten und wenn dann noch alle Anbieter nachziehen, könnte dies die Nutzung des Internets komplett und drastisch verändern.


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