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17.09.2015, 12:15 Uhr  //  Kultur

Erste Premiere der neuen Spielzeit - Der Widerspenstigen Zähmung

Erste Premiere der neuen Spielzeit - Der Widerspenstigen Zähmung
 Silke Winkler (Bild) Franziska Pergande/Mecklenburgisches Staatstheater (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Eine der berühmtesten Komödien Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" vertanzt das Ballettensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin mit Premiere am 18. September 2015 im Großen Haus. Der Ballettdirektor und Chefchoreograph des Anhaltischen Theaters Dessau, Tomasz Kajdanski, ist der Schöpfer dieses turbulenten Handlungsballetts, für das er Musik von Dmitri Schostakowitsch wählte.

Das Kostümbild entwickelte der Choreograph gemeinsam mit Dorin Gal, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet. Tomasz Kajdanski choreographiert zum ersten Mal am Schweriner Theater. Der gebürtige Pole begann seine Tanzkarriere als Solist am Warschauer Nationaltheater und an der Bayerischen Staatsoper unter Johann Kresnik. Als Ballettdirektor leitete er u.a. die Ensembles am Volkstheater Rostock, am Landestheater Coburg und am Thüringer Landestheater Eisenach. Seit 2009 ist Tomasz Kajdanski Ballettdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau. Für seine Choreographie "Tschaikowski" wurde er 2006 für den wichtigsten deutschen Theaterpreis "DER FAUST" nominiert.

"Ich muss zugeben", so Tomasz Kajdanski, "dass ich ein halbes Jahr dazu gebraucht habe, die richtige Musik zu finden. Am Ende war ich selbst überrascht, dass es Schostakowitsch wurde. Man kennt ihn ja als großen Symphoniker: zum Beispiel seine Leningrader Symphonie mit diesem sozialistischen Pathos, überhaupt seine politisch aufgeladene Symphonik der Stalin-Zeit. Und dann habe ich entdeckt, dass es da noch einen ganz anderen Schostakowitsch gibt. Seine Ballett-Musiken, die Filmmusik - das war für mich eine völlig neue Welt voller Überraschungen. Es war ein Zufall, dass ich diese Musik für mich entdeckt habe, aber mir war dann sehr schnell klar: Das ist es!".

Weitere Vorstellungen: am 20.9., 27.9. und 25.12. um jeweils 18 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

Kartentelefon: 0385 / 5300 - 123; kasse@theater-schwerin.de

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