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29.09.2015, 10:26 Uhr  //  Stadtgeschehen

Wasserturm Neumühle gehört zu den Highlights in neuem Kulturprojekt

Wasserturm Neumühle gehört zu den  Highlights in neuem Kulturprojekt
 WAG (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Zum ersten Mal werden auch außerhalb der Metropolregion Hamburg bedeutende Bauwerke an den „Tagen der Industriekultur am Wasser" präsentiert. In der Landeshauptstadt Schwerin gehört der Neumühler Wasserturm zu den auserwählten Bauwerken, die am 3. und 4. Oktober ihre Türen für interessierte Besucher öffnen.

Jedes Mal, wenn Führungen auf dem Wasserturm im Stadtteil Neumühle angeboten werden, herrscht großer Andrang. Kein Wunder: Das 1889 errichtete Bauwerk ist ein wunderbares Zeugnis aus der Zeit, in der die Stadt Schwerin erstmals eine zentrale Wasserversorgung erhielt. Noch heute ist der 22,5 Meter hohe Turm in Betrieb. Auf dem 86 Meter hohen Weinberg markiert der Wasserturm den höchsten Punkt der Stadt und sorgt für den notwendigen Druckausgleich in der Wasserversorgung.

In den vergangenen Jahren wurde der Wasserturm aufwändig und mit Liebe zum Detail saniert. Allein im Jahr 2013 investierte die WAG rund 50.000 Euro in die Werterhaltung dieses Industriedenkmals. Eine moderne Treppenbeleuchtung und Sicherheit gebende Handläufe erleichtern Besuchern den Auf- und Abstieg. Auch der im Turm befindliche Wasserbehälter aus Stahl, der seit 126 Jahren in die Wasserversorgung eingebunden ist, wurde ausgebessert. Während einer Besichtigung ist es möglich, von der Aussichtsplattform des Turmes nicht nur die gesamte Landeshauptstadt bestens zu überblicken. Bei guter Sicht kann sogar das mehr als 30 Kilometer entfernte Wismar mit seinen markanten Kirchtürmen ausgemacht werden.

Im Rahmen der „Tage der Industriekultur am Wasser" öffnet der Wasserturm am 3. und 4. Oktober in der Zeit von 11 bis 15 Uhr seine Türen. Mitglieder des Vereins „Freunde und Förderer des Wasserturms Neumühle" ermöglichen Führungen und stehen Besuchern Rede und Antwort. Die „Tage der Industriekultur am Wasser" sind ein Projekt der Metropolregion Hamburg, das durch Vernetzung und Vermarktung die regionale Identifikation stärken und noch größere internationale Aufmerksamkeit erzielen will. Industriedenkmale finden dabei als Potenzial für touristische Attraktionen eine besondere Aufmerksamkeit.


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