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04.11.2015, 12:04 Uhr  //  Stadtgeschehen

Konsumkritischer Stadtrundgang: Was hat Globalisierung mit dir zu tun?

Konsumkritischer Stadtrundgang:  Was hat Globalisierung mit dir zu tun?
 (c) BUNDjugend (Bild) Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Am Dienstag den 10. November bietet die BUNDjugend einen Konsumkritischen Stadtrundgang an. Die Tourguides starten um 15 Uhr am Südlichen Pfaffenteich und  stoppen nicht vor Kirchen oder Baudenkmälern, sondern vor Orten, die wie Stolpersteine wirken und dazu einladen das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Vor H&M lässt sich über die Textilindustrie sprechen, vor dem Steakhouse über Fleischkonsum. Was hat Globalisierung mit mir zu tun?

Die Jugendbildungsreferentin Anna Brauer hat schon drei solche Stadtrundgänge im Team mit engagierten BUNDjugendlichen umgesetzt. Bei der Stadtführung geht es nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern darum, zusammen Alternativen und Anregungen zu bewusstem Genuss und verantwortungsvollem Einkaufen für eine gerechtere Welt zu finden. Bei Anmeldungen von Gruppen für eine Führung geht sie dabei auch auf die Interessen der Teilnehmer*innen ein. „Wenn jemand das Thema Plastikmüll besonders spannend findet, nehmen wir das auf“, sagt sie. Bei der Führung zu den Entwicklungspolitischen Tagen am Dienstag steht das Thema Gerechtigkeit besonders im Fokus.

Die BUNDjugend ist ein Jugendverband mit Jugendgruppen in Greifswald, Rostock, Neubrandenburg und Schwerin. Neben den Stadtrundgängen bietet sie Seminare, Aktionstage und Freizeiten zu Umwelt- und Naturschutzthemen für Jugendliche von 14-27 Jahren in ganz MV an. www.bundjugend-mv.de

Die Entwicklungspolitischen Tage sind eine Veranstaltungsreihe mit 114 Veranstaltungen an 23 Orten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. An der Konzeption und Umsetzung des Projektes sind mehr als 40 Vereine und Initiativen beteiligt, die Landeskoordination liegt beim Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern.

Das Bundesministerium für Entwicklung, der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche, die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und die Stiftung Nord-Süd-Brücken finanzieren das Projekt.


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