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24.11.2015, 14:45 Uhr  //  Stadtgeschehen

Organspende rettet Leben – zwei Kliniken für Engagement ausgezeichnet

Organspende rettet Leben – zwei Kliniken für Engagement ausgezeichnet
 cm (Bild) Ministerium für Arbeit,Gleichstellung und Soziales (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Sozialministerin Birgit Hesse hat am Dienstag zwei Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern für ihr Engagement auf dem Gebiet der Organspende ausgezeichnet. Die Helios-Kliniken in Schwerin und das Asklepius Klinikum in Parchim erhielten die von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gestiftete Auszeichnung. „Beide Kliniken haben sowohl bei den eigenen Mitarbeitern als auch in der Öffentlichkeit für das Thema Organspende geworben. Gleichzeitig haben sie sich im Verlauf der vergangenen Jahre eine hervorragende Expertise erarbeitet, die sowohl bei Organspendern als auch bei Empfängern für Vertrauen gesorgt hat“, sagte Hesse am Dienstag. Auch hätten beide Kliniken den Qualitätsprozess bei der Entnahme von Organen kontinuierlich verbessert.

Die Ministerin rief jeden Einzelnen dazu auf, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. „Inhaber eines Organspendeausweises sind potenzielle Lebensretter. Sie bewahren ihre Angehörigen aber auch vor der schweren Situation, im Falle des Ablebens schnell über eine mögliche Organspende entscheiden zu müssen“, sagte Hesse.

Die Spendenbereitschaft ist in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Bundesdurchschnitt weiterhin sehr hoch. Auf eine Million Einwohner kamen vom Januar bis Oktober 2015 14,4 Organspender. Im Bundesvergleich waren es im gleichen Zeitraum 9,1. In Mecklenburg-Vorpommern warten derzeit 276 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan, in den meisten Fällen auf eine neue Niere.

„Die Zahl der Organspenden ist im Land seit Jahren auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau. In ganz Deutschland ist nach dem deutlichen Rückgang verursacht durch manipulierte Wartelisten wieder eine Zunahme zu verzeichnen“, so Hesse. „Die Kliniken im Land waren von dem Skandal nicht betroffen. Alle Beteiligten in den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns leisten hervorragende Arbeit. Dafür möchte ich mich bedanken.“

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