Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
25.11.2015, 21:58 Uhr  //  Stadtgeschehen

Kletterfelsen auf dem Bauspielplatz geplant

Kletterfelsen auf dem Bauspielplatz geplant
 LHS (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Nun plant der Bauspielplatz e. V. ein weiteres erlebnispädagogisches Angebot: Der Verein möchte auf seinem Gelände einen Kletterfelsen bauen.

„Klettern ist ein Trendsport, der gesund, herausfordernd und leicht zu erlernen  ist. Er bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich auch in Beziehung zu anderen auszuprobieren, echte Bewährungsproben zu bestehen und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben. Was uns als Sozialarbeitern viele Anknüpfungspunkte für die sozialpädagogische Arbeit bietet“, so der Geschäftsführer des  Bauspielplatzes Matthias Glüer über die Idee, die hinter diesem Bauvorhaben steht.

Die Gesamtkosten für den Kletterfelsen auf dem Abenteuerspielplatz in der Marie-Curie-Straße 5d belaufen sich auf ca. 110.000 Euro. Die Landeshauptstadt will dafür Geld aus dem  Programm „Soziale Stadt“ in Höhe von 95.000 Euro beantragen und selbst einschließlich des Fördermittelanteils 46.700 Euro bereitstellen, so der Antrag an den Hauptausschuss der  Stadtvertretung.

Der Kletterfelsen verbleibt im Eigentum der Landeshauptstadt Schwerin, soll aber vom Team des Bauspielplatzes bewirtschaftet werden. „Wir werden dabei mit der RAA Schwerin und dem Mecklenburger Bergsteigerclub kooperieren, der in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 500 Klettersportler zählt“, erklärt Matthias Glüer. „Wir haben zusammen mit den Klettersportlern verschiedene Anlagen besichtigt und wollen ein flexibles Angebot schaffen, das mit seinen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowohl Anfänger als auch Profis Herausforderungen bietet.“

In ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit nur drei Möglichkeiten zum Felsenklettern, alle sind Indooranlagen. Der Kletterfelsen am Bauspielplatz wäre die erste Anlage unter freiem Himmel und soll nicht nur für die erlebnispädagogische Arbeit, sondern auch als Sportanlage für die Freizeitgestaltung der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Es ist geplant, für die Nutzung der Anlage einen moderaten Eintritt zu erheben, um die Bewirtschaftungskosten abzusichern.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK