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08.01.2016, 20:04 Uhr  //  Sport

World-Cup in Norddeutschland - SV „Wanderlust“ Ausrichtung übertragen

World-Cup in Norddeutschland - SV „Wanderlust“ Ausrichtung übertragen
 Burkhard protz ok- Präsident World Cup M/V (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Lüblow - Der Sportverein „Wanderlust“ Lüblow ist seit Jahren erfolgreich im Hallenradsport insbesondere im Radball aktiv.

In den letzten Jahren organisierten der Sportverein und der Landkreis Ludwigslust/ Parchim sehr erfolgreich die Deutschen Nachwuchshallenradsportmeisterschaften, das Europa – Cup Finale im Radball und die Junioren – EM im Hallenradsport.

Aus diesem Grunde hat der Radsportweltverband (UCI) dem SV „Wanderlust“ Lüblow die Ausrichtung eines Radball World - Cups in M/V übertragen.

Im Hallenradsport gibt es drei international bedeutende Wettbewerbe:

Die Weltmeisterschaft, den World – Cup und den Europa – Cup.

Beim World - Cup treten die jeweiligen Staats-/ Landesmeister in Turnierform gegeneinander an.

Der World – Cup wird seit 2004 mit 8 Veranstaltungen jährlich ausgetragen.

Jeweils 10 Mannschaften sind am Start, wobei 9 Mannschaften ausgelost werden und dem Veranstalter eine Heimmannschaft per Wildcard gestattet wird.

Es ist der erste World -Cup in Norddeutschland überhaupt.

Zu diesen Wettkämpfen werden am 03./04. Juni 2016 die besten Radballer  der Welt  sowie Schiedsrichter, Kampfrichter, Betreuer, Funktionäre und Anhänger des Hallenradsports der teilnehmenden Länder in Ludwigslust erwartet.

Nach langen Jahren können wir, sehr zur Freude der Radballfans, und als Motivation der Jugendlichen, wieder Weltklasse – Radsport in M/V anbieten.

Die Vorbereitung und Organisation der Wettkämpfe stellt einen hohen Anspruch an den ausrichtenden Verein und die gastgebende Stadt bzw. den Landkreis Ludwigslust / Parchim. Bei einer erfolgreichen Durchführung dieses World – Cups  ist zu erwarten, dass unsere Region für die UCI zu einem interessanten Austragungsort derartiger Veranstaltungen wird, in dessen Folge positive Effekte in der wirtschaftlichen Entwicklung (insbesondere im Tourismus) zu erwarten sind.

Hintergrundwissen:

Geburtsstunde des Radball
„Eines Tages“, erinnert sich Nicholas Edward Kaufmann, der berühmte Kunstradfahrer schon vor der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, „lief mir ein kleiner Hund vors Rad. Rasch hob ich das Vorderrad und beförderte damit den Mops so sanft es ging aus dem Weg, mich vor einem Sturz, und das Tier vor Verletzung rettend“. Das Kunststück präsentierte der amerikanische Rad – Akrobat bald darauf im überfüllten Washington – Ring seiner Heimatstadt Rochester der Öffentlichkeit: ein kleiner Poloball war „Mopsersatz“, ein anderer Kunstradfahrer, John Featherly, sein Spielpartner.

Man schrieb den 14. September 1883

Es war der Geburtstag des Radballspiels.....

Das Duell um den Ball hoch zu Ross, gespielt wurde auf einer Art Hochrad, dem American – Star – Bicycle, wurde schnell populär und kam auch bald über den großen Teich.

Zwei kesse Berliner Kunstradfahrer, Paul und Otto Lüders vom Bundesverein Sport Berolina, waren 1901 die ersten Europäer, die offiziell Radball spielten.

Was ist eigentlich Radball
Radball ist eine Mannschaftssportart, bei der 2 Mannschaften von je zwei Spielern versuchen, einen ca. 17-18 cm kleinen und 550 g schweren Ball mit Hilfe des Radballrades auf einem 14 x 11 m großen Spielfeld ins gegnerische Tor zu spielen.

Hierbei erfordert diese Sportart von den Spielern eine hervorragende Bewegungsmotorik und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Radballrad. Denn nur so gelingt es dem geübten Radballer, mit erstaunlicher Sicherheit, den Ball mit dem Vorderrad führend und seinem Spielpartner abspielend, gezielt in das Tor der gegnerischen Mannschaft ( mit bis zu 65 km/h) zu schießen.

Radball kann gespielt werden, sobald das Radfahren beherrscht wird, also ab der frühesten Jugend mit etwa 6 oder 7 Jahren, bis ins hohe Alter. So ist es keine Seltenheit, dass manche Radballspieler auch schon mal 60 Jahre jung sind und mit ihrer Erfahrung den Jüngeren in nichts nachstehen.

Das Radballrad unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von dem normalen Fahrrad, ohne die es aber nicht möglich wäre, Radball in seiner heutigen Form, mit der ausgereiften Technik und der gewaltigen Schusskraft, zu spielen. Den größten Unterschied weist das Hinterrad auf, das weder eine Rücktrittbremse noch einen Freilauf hat, sondern eine starre Verbindung des Zahnrades mit der Hinterradnabe, was das Stehen und das Rückwärtsfahren mit dem Radballrad erst möglich macht.

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