Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
02.02.2016, 14:06 Uhr  //  Kultur

„Außer Kontrolle! Farbige Grafik in der DDR & Mail Art in der DDR“

„Außer Kontrolle! Farbige Grafik in der DDR & Mail Art in der DDR“
 Heidemarie Otto/Staatliches Museum (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Güstrow - Mail Art und experimentelle Kunst in der DDR sind auf Schloss Güstrow noch bis zum zweiten Februar-Wochenende zu sehen. Die Ausstellung widmet sich grenzüberscheitenden  Kunstformen: Wechselwirkungen zwischen Land Art und Malerei in einer Aktion von Oskar Manigk, zwischen Grafik und Literatur mit den Künstlerbüchern von Bert Papenfuß und Mappen von Tanja Zimmermann oder Holger Starks transdisziplinäre Performances mit Dichtern, Tänzerinnen und Punkrock-Bands. Horst Hussel verbindet Grafik und Hörspiel.

Kunstorte in Mecklenburg werden vorgestellt, wie Schloss Plüschow und die Fliesenwerke-Galerie der VEB Sanitärkeramik „Kurt Bürger“ Boizenburg.  Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet der Einblick in das Mail Art-Archiv von Joseph W. Huber, das von einem dichten und humorvollen internationalem Netzwerk zeugt, unter anderem zu Fluxus-Künstlern nach Kalifornien. Das Thema von Überwachung und Postkontrolle erfährt aktuell über die freiwillige Weitergabe persönlicher Daten in sozialen Netzwerken eine neue Dimension.

Diesen experimentellen Ansätzen entsprechend wurde auch für den Ausklang der Ausstellung ein experimentelles Format gewählt: 15 Uhr Führung in konventioneller Form mit Christina Katharina May (Co-Kuratorin) durch die Ausstellung.

17 Uhr  Konzert mit den Phonautics und N Meinein

Der eigens komponierte Song „Außer Kontrolle“ von Christina Katharina May wird mit der Noise-Rock Band Phonautics aufgeführt. Die Dortmunder Band, gegründet 2006, spielt weitere Songs aus ihrem Repertoire. N Meinein geben dem Wirtschaftsgebäude des Schlosses mit experimentellen elektronischen Geräuschen und Gitarrenklängen eine eigene Atmosphäre. Das Duo setzt sich aus Mitgliedern der Elektronik-Performer Multa zusammen.

Im Anschluss wird zum Ausklang in der Fluxus-Bar gefeiert.

Eintritt für die gesamte Finissagenveranstaltung: 3 €.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Freunde des Staatlichen Museums Schwerin e.V.

Die Ausstellung ist am Samstag bis 17 Uhr geöffnet und zuletzt am Sonntag, den 14.02. von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK