Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
01.03.2016, 07:06 Uhr  //  Kultur

Chorkonzert „Stabat Mater“ in der Schweriner Paulskirche

Chorkonzert „Stabat Mater“ in der Schweriner Paulskirche
 Oliver_Borchert (Bild) Meck. Staatstheater (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Schweriner Singakademie lädt am 12. März um 19.30 Uhr gemeinsam mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin zu einem chorsinfonischen Konzert in die Schweriner St. Paulskirche ein. Auf dem Programm steht mit Antonín Dvořáks „Stabat Mater“ eines der anrührendsten religiösen Bekenntniswerke des 19. Jahrhunderts. Musikalische Partner in diesem einmaligen Konzert sind der Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters sowie das Århus Amatørsymfoniorkester aus Dänemark, die musikalische Gesamtleitung hat Chordirektor Ulrich Barthel.

Die Schweriner Singakademie hat mit diesem Orchester bereits in einem gemeinsamen Konzert auf der Insel Fünen im Jahre 2013 zusammengearbeitet und freut sich nun auf das Wiedersehen in Schwerin. Das Publikum darf sich darüber hinaus auf ein prominentes Solistenquartett freuen: Neben den beiden Ensemblemitgliedern des Schweriner Theaters Márta Kosztolányi und Sebastian Kroggel konnte mit Zurab Zurabashvili ein Publikumsliebling der Schlossfestspiele Schwerin als Gast gewonnen werden. Gundula Schneider ist als Professorin in Hamburg tätig und darüber hinaus eine gefragte Solistin in Oper und Konzert.

In Dvořáks Werk, 1880 in Prag uraufgeführt, geht es ähnlich wie in Brahms Deutschem Requiem oder Verdis Messa da Requiem um die Verarbeitung von Verlust und Trauer und um die Frage nach dem Warum von Leid und Vergänglichkeit. Die Schilderung der schmerzerfüllten Gottesmutter Maria, die unter dem Kreuz ihren Sohn beweint, wird hier aber auch zu einer ganz persönlichen Klage eines Vaters, der nach dem Verlust seiner neugeborenen Tochter Josefa im Jahre 1876 mit der Komposition begann, und diese nach dem Tod seiner beiden anderen Kinder Ružena und Otakar dann 1877 vollendete.

Trauer, Verzweiflung und Schmerz mögen aufgrund dieser schrecklichen persönlichen Erfahrungen eine besonders tiefe Dimension in seiner Komposition einnehmen, das letzte Wort haben sie jedoch an keiner Stelle - immer wieder klingen Hoffnung und Trost an. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod beschließt auch das Werk: „Wenn der Leib sterben wird, mach, dass der Seele gegeben werde des Paradieses Herrlichkeit“.

Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK