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16.03.2016, 09:08 Uhr  //  Stadtgeschehen

Schwerin setzt auf „Klarschiff“

Schwerin setzt auf „Klarschiff“
 LHS (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Das Ideen- und Beschwerdemanagement der Stadtverwaltung Schwerin ist seit 2005 die zentrale Anlaufstelle für die Anliegen sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Gäste der Landeshauptstadt Schwerin. Nun wird der Bürgerservice rund um das Thema „Ideen, Hinweise und Beschwerden“ weiter verbessert.  Seit heute kann man auch online über das Portal www.klarschiff-sn.de unkompliziert und mit wenigen Klicks Probleme oder andere Anliegen der Stadtverwaltung melden. „Mit dem Portal Klarschiff überprüft die Stadtverwaltung auch ihre eigene Arbeit. Wir bekennen uns damit zu einem transparenten Qualitätsmanagement. Nach einer Erprobungsphase wollen wir erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger möglichst innerhalb von drei Tagen eine erste Reaktion auf jeden Hinweis bekommen“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.

Und so funktioniert Klarschiff: Ob volle Papierkörbe, defekte Straßenlaternen, lose Gehwegplatten, Müllablagerungen, Straßenschäden - wer Hinweise zur öffentlichen Ordnung oder der Stadtentwicklung melden möchte, besucht die Seite www.klarschiff-sn.de  und markiert dort die Problemstelle auf einer interaktiven Karte. Dort kann man durch eine kurze Beschreibung sein Problem näher beschreiben und auch ein Foto anfügen. Möglich ist das sowohl in der mobilen Version mit dem Handy oder Tablet, aber auch zu Hause am stationären Computer. Klarschiff.SN, das über einen selbstlernenden Zuständigkeitsfinder verfügt,  leitet das Anliegen dann automatisch zur direkten Bearbeitung an die zuständige Stelle in der Verwaltung oder den städtischen Betrieben weiter.

Ein Ampelsystem gibt Auskunft über den aktuellen Bearbeitungsstand, den man unmittelbar auf der Karte verfolgen kann. „Neben der schnellen Kontaktaufnahme und der vereinfachten Meldung von Problemen und Ideen ermöglicht Klarschiff einen transparenten Überblick über bereits erfolgte Meldungen. Wurde ein Hinweis schon von anderen Nutzern gemeldet oder hatte jemand eine Idee, die man selbst gut findet, kann man die Dringlichkeit bekräftigen, indem man den fremden Eintrag unterstützt“, erklärt die Ideen- und Beschwerdemanagerin der Stadt Sandra Hoffmann das Klarschiff-Prinzip.

2015 wurden insgesamt 993 Vorgänge im zentralen Ideen- und Beschwerdemanagement der Landeshauptstadt registriert und bearbeitet. Diese im Vergleich zu den Vorjahren rückläufigen Zahlen dürften sich durch das neue Angebot des Ideen- und Beschwerdemanagements der Landeshauptstadt wieder deutlich ändern, wie Erfahrungen aus der Hansestadt Rostock zeigen. Seit vier Jahren ist Klarschiff in Rostock bereits online und allein im letzten Monat wurden 534 Anliegen gemeldet. Zusätzlich erhofft man sich, dass sich durch das neue Portal der Landeshauptstadt auch eine größere Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger einstellt, reine Ideen oder Verbesserungsvorschläge vorzutragen.

Matthias Effenberger, Vorstand der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR, hofft ebenfalls auf hohe Nutzerzahlen, damit das durch das Innenministerium geförderte Projekt Klarschiff auch anderenorts Schule macht. „Klarschiff-Schwerin ist keine Insellösung, sondern soll ganz im Sinne der Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit auch für andere Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern (www.klarschiff-mv.de)  nachnutzbar sein. Wir als KSM möchten weitere Kommunen, die sich Klarschiff anschließen wollen, unterstützen und ihnen so den Zugang zur Nutzung des Portals ermöglichen.“

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