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30.03.2016, 16:42 Uhr  //  Sport

Schweriner SC spielt ein Vierteljahrhundert oben in der Bundesliga mit

Schweriner SC spielt ein Vierteljahrhundert oben in der Bundesliga mit
 SSC Sport-Marketing GmbH Schwerin (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Natürlich: Der Meistertitel wäre die absolute Krönung, „und wenn wir ins Finale kommen, kann Dresden sich sicherlich auf einen heißen Tanz einstellen, es wäre unser ureigenstes Interesse, ihnen das erste Double der Vereinsgeschichte zu vermiesen“, blickt Michael Evers aus der Teamleitung des Schweriner SC auf das wünschenswerte Ende dieser Volleyballsaison voraus.

„Aber wenn man mal zurückschaut, was wir bisher alles erreicht haben, kann uns auch das schon sehr stolz machen.“ Damit meint er nicht nur die letzten Monate, den Einzug ins Halbfinale des CEV Cups und nun ins Playoff-Halbfinale um die Meisterschaft: „Die größte Leistung ist eigentlich, dass Schwerin nun schon ein Vierteljahrhundert ununterbrochen in der ersten Bundesliga mitspielt. Das schaffen kaum Vereine, schon gar nicht im Osten. Wenn man mal die olympischen Sportarten ansieht, dann sind das außer uns noch die Handballer in Magdeburg und Leipzig und die Eisbären in Berlin.

Und keiner stand so oft ganz oben wie der SSC.“ Das gilt auch für die direkte Konkurrenz: Mit zehn Meistertiteln haben die SSC-Damen die eigene Liga in den letzten 25 Jahren fast genauso oft getoppt wie alle anderen Viertelfinalteilnehmer der aktuellen Saison zusammen (Münster fünfmal, Dresden viermal, Vilsbiburg zweimal, Stuttgart, Potsdam, Wiesbaden, Köpenick null). Dazu kommen fünf Pokalsiege, vier Doubles, vier Vizemeister, 18 Europapokal-Teilnahmen.

„Mal Meister werden, das kann man mit Geld und ein bisschen Glück schaffen. Aber so konstant oben mitzuspielen, da gehört schon mehr dazu“, sagt Evers. Dass nun Stuttgart als nächste Hürde für den elften Meistertitel im Halbfinale überwunden werden kann, dafür ist er optimistisch: „Die Stuttgarter sind mittlerweile auch im Alltag angekommen, haben in der Champions League gesehen, wie schwer es oben ist, und in der Hauptrunde haben wir sie ja auch zweimal geschlagen.“

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