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14.05.2016, 10:54 Uhr  //  Stadtgeschehen

Regenauffanganlage in Tansania - Ein Freudentanz für gutes Wasser

Regenauffanganlage in Tansania - Ein Freudentanz für gutes Wasser
 WAG (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Trinkwasser steht uns zu jeder Zeit als hochwertiges Lebensmittel zur Verfügung. Diese Selbstverständlichkeit kennen die Massai in Mkanyeni (Tansania) nicht. Seit kurzem sammeln sie ihr Wasser jedoch in einer Regenauffanganlage. WAG, die Stadtwerke Schwerin und der Zweckverband Schweriner Umland unterstützten dieses Projekt der Tansania-Initiative von der Schweriner Domgemeinde.

„Wasser ist Leben. Ich freue mich sehr mit den Massai und habe eine Vorstellung, welche Freundentänze sie jetzt aufführen“, sagt Gerlinde Haker. Die Schwerinerin war im März dieses Jahres vor Ort, als gerade noch vor Ende der Regenzeit eine Regenwasserauffanganlage mit drei großen Tanks aufgebaut wurde. Denn Wasser gab es bislang im Ort nicht. Eine Bohrung bestätigte, dass Grundwasser nicht genießbar ist. Also mussten die Frauen täglich Wasser aus dem sechs Kilometer entfernten Pangani-Fluss holen.

Dank der Unterstützung durch die WAG, die Stadtwerke Schwerin und den Zweckverband Schweriner Umland konnte das Projekt der Regenauffanganlage umgesetzt werden. „Welch eine Erleichterung für die Frauen, die nun nicht mehr täglich zum Fluss laufen müssen. Jetzt, da die Trockenzeit beginnt, sind zwei der drei Behälter mit je 10.000 Litern Fassungsvermögen schon gut gefüllt“, freut sich Gerlinde Haker. Sie gehört seit Anfang der 90er-Jahre zur Dom-Tansania-Initiative, die enge partnerschaftliche Beziehungen in das afrikanische Land unterhält. Seither wurden Spendengelder für verschiedenste Projekte zusammengetragen. „Es ist toll, dass Unternehmen aus Stadt und Region dabei mithelfen. Vielen Dank!“ sagt Gerlinde Haker.

Georg Ihde, Vorsitzender des Zweckverbandes Schweriner Umland und WAG-Aufsichtsratschef Gert Rudolf betonen unisono, dass die Hilfe zur Selbsthilfe im fernen Afrika ein richtiger Weg ist, Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. „Unsere langjährige verlässliche Kooperation macht es möglich, solche Projekte gemeinsam anzupacken“, sagt Georg Ihde. Gert Rudolf ergänzt: „Es steht uns als WAG gut zu Gesicht, Initiativen aus dem eigenen Umfeld zu unterstützen.“

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