Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
24.06.2016, 12:55 Uhr  //  Sport

Saisonabschluss bei der Deutschen Meisterschaft geglückt

Saisonabschluss bei der Deutschen Meisterschaft geglückt
 M. Sandner (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Volleyballjugend in der U14m erfüllte sich das Team des Schweriner SC und Trainer Dieter Melzer ihr diesjähriges Saisonziel.

Mit 10 Spielern und zahlreichen Fans reiste die Mannschaft am 18.06.16 zum diesjährigen Ausrichter der HT16 nach Hamburg, um in Turnierform den Deutschen Meister zu ermitteln. Bei acht bundesweiten Regionalmeisterschaften hatten sich die 16 besten Teams aus Deutschland in dieser Altersklasse qualifiziert.

Die Schweriner begannen nach einer kurzen Eröffnungsansprache, durch den Veranstalter, mit dem ersten Gruppenspiel gegen Humann Essen. Die Anspannung und Nervosität war den SSC-Jungs zu Beginn der Begegnung deutlich anzumerken. Nach und nach fand das Team durch bessere Aufschläge und gezieltere Angriffe ins Spiel und gewann die Partie mit einem 2:1.

Im Spiel gegen den TSV Rethen war von der Nervosität nicht mehr viel zu merken. Mit einem 2:0 Sieg ging es dann in das dritte Gruppenspiel gegen den TV Rottenburg und somit um den Gruppensieg. Der stärkste Gegner zeigte zu Beginn des Spiels seine Stärke im Angriff und der Blockabwehr. Mit einer konzentrierteren Spielweise fanden die SSC Jungs ins Spiel und holten den Punkterückstand auf. Auch dieses Spiel konnte erst im 3.Satz zu Gunsten der Schweriner entschieden werden. Mit diesem Sieg und als Gruppenerster zog das Team um Trainer D. Melzer direkt ins Viertelfinale am nächsten Turniertag ein. Mit dem Erreichen des Viertelfinales war jetzt sogar eine Medaille zum Greifen nahe. Der Gegner für das Viertelfinalspiel wurde in Überkreuzspielen der anderen Gruppen ermittelt. Der SC Charlottenburg setzte sich durch und war der Viertelfinalgegner für die Schweriner.

Die Anspannung des Schweriner Teams war am nächsten Morgen deutlich zu spüren. Der Traum von einer möglichen Medaille machte die Jungs so unruhig, dass sie nicht ins Spiel fanden. Unsicher in der Feldabwehr und im Aufschlag verschenkten sie unnötige Punkte.

Immer wieder kämpfte sich das SSC Team wieder heran, aber selbst im zweiten Satz mussten sie sich den Charlottenburgern mit einem 23:25 geschlagen geben. Eine Bronzemedaille war nun vergeben.

Die Enttäuschung über das verlorene Viertelfinale musste nun aber schnell wieder aus den Köpfen der Spieler. Wenn schon keine Medaille dann sollte doch der 5. Platz das Ziel werden.

Mit deutlich mehr Sicherheit und Konzentration ging der SSC in das nächste Spiel gegen den TSV Grafing. Auch hier gab es die Entscheidung erst im Tiebreak. Wieder hieß der Gewinner Schweriner SC. Beim letzten Spiel und damit um die Entscheidung wer bei diesen Meisterschaften als fünfter und sechster die Halle verlässt stand den Mecklenburger ein alter Bekannter gegenüber. Der VC Dresden wartete auf die Landeshauptstädter.

Dieses Spiel entwickelte sich von Anfang an zu einem wahren Schlagabtausch. Beide Mannschaften waren fest entschlossen dieses letzte Spiel zu gewinnen. Der erste Satz ging knapp an Schwerin. Im zweiten Satz wurden die Sachsen stärker und gewannen diesen ebenfalls knapp. Zum wiederholten Male musste ein Tiebreak her um das Spiel zu entscheiden. Die Schweriner sammelten nochmals alle verbleibenden Kräfte und konnten diesen Satz klar mit 9:15 gewinnen. Die Freude über den 5. Platz war riesengroß und wurde mit den mitgereisten Fans gefeiert. Die Anzahl der 3-Satz-Spiele in diesem Turnier zeigt wie stark die Leistungsdichte während des gesamten Turniers war.

Ein besonderer Glückwunsch geht an den diesjährigen Deutschen Meister aus Paderborn, der ein sensationelles Turnier gespielt hat.  Weiterhin geht ein Dankeschön an den Ausrichter dieser Meisterschaft und den vielen fleißigen Helfern.

Für den SSC spielten: Cedric Schubert, Malte Ullerich, Gustaf Grawert, Til Krüger, Lasse Pörnig, Magnus Eichbaum, Eric Boeck, Thorben Beberitz, Florian Möbius, Lucas Lengsfeld 


Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK