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16.08.2016, 22:39 Uhr  //  Ratgeber

Light Symposium Wismar 2016

Light Symposium Wismar 2016
 Hochschule Wismar (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Wismar - Das Light Symposium Wismar 2016 ist eine dreitägige internationale Konferenz, auf der neue Erkenntnisse über die gesundheitsförderlichen Wirkungen von Licht und Beleuchtung im täglichen Leben unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse, Theorien, Technologien und lichtplanerischer Anwendungen betrachtet werden. Konferenzsprache ist Englisch. Dieses Symposium – kurz LSW 2016 genannt – findet vom Mittwoch, dem 12. Oktober 2016, bis zum Freitag, dem 14. Oktober 2016, an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar im Haus 7 statt. Es wird am Mittwochabend mit einer Willkommensparty auf dem Campus eröffnet und endet am Freitagabend mit der feierlichen Preisverleihung im Rahmen des Wettbewerbs „Light Symposium Paper Competition 2016“ im Hafen von Wismar.

Nach den erfolgreichen Symposien in den Jahren 2008, 2010, 2012 und 2015 in Wismar und Stockholm werden Experten auf der fünften Fachveranstaltung darüber informieren, wie Tageslicht und Kunstlicht die physiologische und mentale Gesundheit, Effizienz und Leistungsfähigkeit des Menschen beeinflussen. Das Symposium bietet Forschern, Studierenden und Planern eine hervorragende Gelegenheit, sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Erkenntnisse zu verschaffen. Universitäten, Verbände, Medienpartner sowie die Leuchtenindustrie betrachten das LSW 2016 als Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch zur Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Architekturbeleuchtung.

Bedeutung des Lichts und Zukunft des Lichtdesignerberufs
Das wissenschaftliche Komitee des LSW 2016 hat die Zukunft von gesundheitsförderlichem Licht und gesundheitsförderlicher Beleuchtung im täglichen Leben zum Hauptthema gewählt, weil es der Meinung ist, dass bei aktuell zum Einsatz kommenden Techniken und der Architekturbeleuchtung vorhandene Forschungsergebnisse stärker berücksichtigen sollten. „Neue Techniken, wie zum Beispiel die LED-Technik, haben bereits vieles in der Planung verändert und werden dies auch weiterhin tun. In diesem Jahr soll der Fokus deshalb umso deutlicher auf eine sich stark wandelnde Welt der Lichtplanung und der damit zusammenhängenden Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen gerichtet werden“, so der Wismarer Professor Michael Rohde. „Heute und erst recht in Zukunft muss dem Zusammenspiel von Licht und Gesundheit in der Architekturbeleuchtung mehr Bedeutung beigemessen sowie die sich daraus ergebende interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Forschern im technischen sowie Medizinbereich, Vertretern der Lichttechnischen Industrie und Lichtplanern forciert werden“, ergänzt der praktizierende Lichtplaner und Geschäftsführer eines Berliner Planungsbüros. Aus seiner Sicht ist es nicht nur wichtig die Ausbildung und Weiterbildung von Lichtplanern im Sinne dieser Veranstaltung fortzuführen, um damit auch eine Basis für die Weiterentwicklung als eigenständige Disziplin zu festigen. Ebenso ist die Festigung des Berufsbildes des gestaltenden Lichtplaners im Alltag ein erklärtes Ziel – ähnlich dem eines Architekten oder Arztes.

Keynotespeaker
International renommierte Vortragende aus den Bereichen Lichtplanung, Kunst, Umweltwissenschaften und Medizin präsentieren ihre neuesten Erkenntnisse, darunter zwei Keynotespeaker. Als erster wird sich am Donnerstag Mark Major, Mitbegründer des international renommierten Lichtplanungsbüros „Speirs and Major“, in seinem Vortrag mit dem Thema "The Qualities of the Night – Why We Need Light After Dark" („Die Bedeutung der Nacht – Warum wir nach der Dunkelheit Licht brauchen“) beschäftigen. Am Freitag wird Alexander Wunsch über: "Photoendocrinology and How Natural and Artificial Light Impact on the Human Endocrine System and Hormones" sprechen. Er ist Arzt mit dem Spezialgebiet Photobiologie und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den positiven sowie negativen Auswirkungen des Tages- sowie des Kunstlichtes auf Hormon- bzw. Stoffwechsel und Zellen des menschlichen Organismus.

Rahmenprogramm
Auch das Rahmenprogramm ist so ausgelegt, dass es Diskussionen und Debatten anregt. So besteht in einem Experimentierraum die Möglichkeit neueste Lichtmessgeräte zu testen. Zwei Stadtführungen bringen das UNESCO-Welterbe der Hansestadt Wismar näher. Ein Filmabend und die Light Symposium Paper Competition (LSPC 2016) Preisverleihungszeremonie zusammen mit der PLDC 2017 Warm-up Party bieten Gelegenheit zum internationalen Netzwerken. Die Veranstaltung wird von führenden international ausgerichteten Leuchten-Herstellern, die das Interesse an dem Symposiumsthema teilen, finanziell unterstützt.

Light Symposium Paper Competition 2016 (LSPC 2016)
Das Symposium LSW 2016 richtet den Endausscheid des LSPC 2016 aus, der im Hafen von Wismar, einem Blickfang der zum UNESCO Welterbe gehörenden Wismarer Altstadt, stattfindet. 60 Studierende und junge Lichtplaner hatten ihre Bewerbungen zu den Themenschwerpunkten Grundlagen, Architektur, Gesundheit und Beleuchtung eingereicht. Vier junge Talente aus China, Deutschland, Mexiko und Panama stellen sich nun am 13. und 14. Oktober 2016 dem Wettbewerb um den 1. Preis. Unter ihnen ist mit Catherine Pérez Vega eine Studentin und mit Yike Pan eine Alumna der Hochschule Wismar. Im Rahmen des Finales werden die Vortragenden von einer Jury mit ihren unabhängigen Experten nach der Qualität ihrer Beiträge sowie nach der Professionalität der Präsentation bewertet. Der Sieger erhält am Freitagabend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ein Freiticket für die PLDC 2017 in Paris und darüber hinaus die Möglichkeit seinen Beitrag bei der 8. Edition des LED-Forums in Sao Paulo, Brasilien, im kommenden Jahr zu präsentieren. Sowohl der Flug als auch die Unterkunft werden dem Preisträger finanziert.

Treffen junger Wissenschaftler
Direkt im Anschluss an das Symposium, am Samstag, dem 15. Oktober 2016, organisiert der „VIA-Verlag“ ein Treffen für junge Wissenschaftler, die noch am Anfang ihres Karriereweges stehen, das “Early Career Researchers Meeting“. Ziel dieser Veranstaltung ist es, zusammen mit praktizierenden Lichtplanern und Doktoranden aus dem Bereich der Lichttechnik und gestaltenden Lichtanwendung Wege aufzuzeigen und Methoden für eine verbesserte Kommunikation zu entwickeln sowie Forschungsergebnisse besser in den Planungsalltag zu integrieren. Für weitergehende Informationen, beziehungsweise eine Einladung zu diesem Treffen nehmen Sie bitte Kontakt auf zu Frau Alison Ritter, per E-Mail: aritter@via-internet.com.

Weitere Informationen zum Light Symposium Wismar 2016 sind auf der Website: www.lightsymposium.de bereitgestellt.

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