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20.10.2016, 18:53 Uhr  //  Stadtgeschehen

Zehngeschosser in der Rahlstedter Straße ist bereits zur Hälfte bunt

Zehngeschosser in der Rahlstedter Straße ist bereits zur Hälfte bunt
 WGS (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Viele Mieter der Rahlstedter Straße 1/2 und Anwohner in Lankow freuen sich über die bunte Farbgestaltung des Hochhauses. Zur Umsetzung der Pläne des Architekten Roland Schulz hat der Malerbetrieb Farbklecks ganze Arbeit geleistet. Das Gerüst, das bislang die bunte Fassade der Rahlstedter Straße 2 verhüllte, wurde Stück für Stück abgebaut und der bunte nördliche Giebel kam zum Vorschein.

Im Durchschnitt arbeiten täglich etwa zehn Malerinnen und Maler gleichzeitig auf den Gerüsten an der Neugestaltung des Hochhauses.  „Entworfen wurde es vom Architekten und wir wollten es so detailgetreu wie möglich umsetzen”, sagt Farbklecks-Geschäftsführer Robert Möller. Dafür haben seine Mitarbeiter mit einem Raster gearbeitet, womit das fließende Muster leichter auf die Hauswand übertragen werden kann. Inzwischen ist die Gestaltung des Giebels der Rahlstedter Straße 2 geschafft und auch die Balkone des Aufgangs sind in fünf verschiedenen Farben bereits gestrichen.

Mit der Fertigstellung des Anstrichs haben die Gerüstbauer das 35 Meter hohe und 70 Tonnen schwere Stahlgerüst demontiert und umgesetzt.  Einer von ihnen ist Marco Bruhn. Bereits seit 15 Jahren baut er in Schwerin die Stahlkonstruktionen auf und wieder ab. Einen anderen Beruf kann sich der 39-Jährige kaum vorstellen, auch wenn das eine körperliche Herausforderung bedeutet. Täglich ab 6.30 Uhr ist er mit seinen Kollegen schon auf den Beinen. Bis 14 Uhr schleppen, klettern, verschrauben und bohren die Gerüstbauer dann an der Hochhausfassade. Dabei spielt Muskelkraft eine große Rolle. Bis auf eine Höhe von neun Metern transportieren die Arbeiter das Material per Hand oder Seilzug. Wenn die neun Meter geschafft sind, kommt ein spezieller Materialaufzug zum Einsatz. Nun geht es im Bauabschnitt an der Rahlstedter Straße 1 weiter. Da heißt es dann wieder klettern, schrauben, hieven, ziehen bis das Gerüst steht oder wieder abgebaut ist.


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