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21.10.2016, 18:20 Uhr  //  Ratgeber

Rückruf: Wirkstoff Desogestrel zur Schwangerschaftsverhütung

Rückruf: Wirkstoff Desogestrel zur Schwangerschaftsverhütung
 produktwarnung.eu/OB/ABDA-Datenbank (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Pharmaunternehmen Puren Pharma, Teva und ratiopharm rufen derzeit Präparate mit dem Wirkstoff Desogestrel zur Schwangerschaftsverhütung zurück. Betroffen sind die Produkte Diamilla, Tevanette und Yvette.

Produkt: Diamilla 75 Mikrogramm 
Wirkstoff: Desogestrel
Ch.-B.: 3DX144C, 3DX163C, 4DX019A, 4DX080D, 4DX096A, 5DX071AB, 5DX073AB, 5DX138AA, 5DX138AAU, 6DX027AB, 6DX027AC
Einheiten: 28, 3×28 und 6×28 Filmtabletten
PZN: 09758201, 09758218 und 09758230
Hersteller: Puren Pharma GmbH & Co

Produkt: Tevanette® 75 Mikrogramm 
Wirkstoff: Desogestrel
Einheiten: Filmtabletten zu 28-/ 3×28-/ 6×28 Stück
PZN 09327116, 09327122 und 09327139
Rückruf aller Chargen
Hersteller: Teva GmbH

Produkt: Yvette ratiopharm® 75 Mikrogramm
Wirkstoff: Desogestrel
Einheiten: Filmtabletten zu 28-/ 84-/ 168 Stück
PZN: 09326074, 09326080 und 09326097
Rückruf aller Chargen
Hersteller: ratiopharm GmbH

Wie die Unternehmen mitteilen, wurde im Rahmen der fortlaufenden Stabilitätsuntersuchung bei den Präparaten Tevanette und Yvette in der chemischen Reinheit eine geringfügige Abweichung von der Spezifikation festgestellt.

Bei dem Produkt Diamilla wurden Ergebnisse außerhalb der Spezifikation bezüglich eines Abbauproduktes festgestellt, so dass die angegebene Haltbarkeit von 36 Monaten nicht für alle Chargen gewährleistet werden kann.

Bei der geringen Abweichung von der Spezifikation besteht nach derzeitiger Einschätzung der Hersteller keine Beeinträchtigung der kontrazeptiven Wirkung.

Wir empfehlen betroffene Medikamente aus Vorsorgegründen nicht weiter anzuwenden

Weitere Chargen sind von diesem Rückruf nicht betroffen

Wichtige Informationen
Patienten sollten auf keinen Fall laufende Behandlungen selbstständig abbrechen oder beenden. Im Zweifelsfall Packung mitnehmen und in der Apotheke nachfragen ob die Charge betroffen ist, oder ob die Wirksamkeit beeinträchtigt sein könnte. Der Rückruf läuft auf Ebene des pharmazeutischen Großhandels. Patienten erhalten evtl. betroffene Packungen nicht ersetzt und brauchen ggf. ein erneutes Rezept

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