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27.10.2016, 11:51 Uhr  //  Sport

Schweriner SC: Drei Amerikaner in Schwerin

Schweriner SC: Drei Amerikaner in Schwerin
 SSC/kawi (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - „Seit ich in Schwerin wohne, hat sich mein Eindruck von der Stadt verändert“, sagt Lauren Barfield. Die US-Amerikanerin steht in dieser Saison neu im Mittelblock der Schweriner Volleyballerinnen, war im Sommer aus Köpenick in den Norden gekommen. Das ist zwar im Grunde auch nur ein Dorf, aber immerhin eingebettet in die aufregende Hauptstadt. Kann Schwerin da bestehen? Ja, sagt die 26-Jährige: „Es ist hier noch schöner, als ich erwartet hatte. Das Meer ist nah, der See ist wunderschön, alles ist hübsch und ruhig, man kann tolle lange Spaziergänge machen. Es fühlt sich gut an, hier zu sein.“ Das gilt auch für ihr neues Team. Zwar braucht Lauren, schon seit 2012 in Europa, nicht zwingend Landsleute, um sich wohlzufühlen, „aber es ist nett, Menschen um mich zu haben, die mich in allem verstehen, nicht nur von der Sprache her.“

Diese Leute sind zwei weitere Amerikaner im SSC-Team: Angreiferin Ariel Gebhardt, seit 2015 dabei, und Neuzugang Lexi Dannemiller (Zuspiel). Beide sind von Schwerin genauso begeistert wie Lauren: „Ich habe hier ein Wohlgefühl, das ich von anderen Orten so nicht kenne“, sagt Ariel Gebhardt mit einer Wärme, die der zurückhaltenden 25-Jährigen sonst kaum anzumerken ist. „Die Leute sind großartig, sehr nett. So viele lieben Volleyball leidenschaftlich, dass es sehr angenehm ist, hier zu spielen.“

Der gleiche Eindruck macht es Lexi Dannemiller leicht, sich einzuleben. Für die zweite Zuspielerin neben Denise Hanke ist es immerhin der erste Auslandsvertrag. Da können auch Papas deutsche Wurzeln ein gewisses Heimweh nach der Familie nicht ausmerzen. „Aber ich mag Schwerin, die Nähe, dass man überall mit dem Rad kommt, das Zentrum mit den Restaurants und den Läden am See.“ Ihren Plan, erst mal ganz viel von der berühmten deutschen Wurst zu essen, hat die 23-Jährige bereits erfüllt – und gemeinsam mit Ariel auch schon für die ganze Mannschaft Burritos gemacht. „Das Team ist toll, wir respektieren uns, sind alle sehr ehrgeizig und arbeiten hart an uns.“ Inzwischen auch außerhalb der Halle: Das Trio hat parallel zur Saison mit dem Deutschunterricht begonnen.

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