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20.11.2016, 21:56 Uhr  //  Ratgeber

Der Handel mit CFD`s - Zocken oder seriös?

Der Handel mit CFD`s - Zocken oder seriös?
 Pixabay/skeeze (Bild) kIT (Text) // www.snaktuell.de


Nicht erst seit dem die Zinssätze für Erspartes gegen Null tendieren oder attraktive Gewinne durch den Aktienhandel auf dem Börsenparkett immer schwieriger zu erzielen sind, haben sich andere Formen von Finanzprodukten als eine lukrative Alternative erweisen. Auch der Handel mit CFD`s, der lange einer Minderheit (aber zahlungskräftigen Minorität) vorbehalten war, zählt mittlerweile zu den favorisierten Anlageformen. Oftmals wird das Traden der Differenzkontrakte (CFD = Contract for Difference) als Zock abgetan und oftmals als unseriös dargestellt.

Doch diese Meinung entspricht nicht zwangsläufig auch den Tatsachen. Das Prinzip des CFD ist recht einfach konstruiert. Zumindest auf den ersten Blick. Die Trader setzen auf den steigenden Kurs (Long gehen) oder halt den fallenden Kurs (Short gehen) des Basiswertes eines Finanzprodukts. Wurde die richtige Entscheidung getroffen, erzielt man einen Gewinn. Dieser Bereich klingt in der Tat wie ein Zocke oder eine Wette. Doch bedarf es auch bei diesem simpel anmutenden Konstrukt etwas mehr. Marktkenntnisse, ein optimales Money - und Risikomanagement, einen fachkundigen und erfahrenen Broker sowie der Überblick über alle möglichen Kosten. Darüber hinaus sollte jedem Trader das Risiko bewusst sein, dass der Handel mit hochspekulativen CFD`s neben schnellen und hohen Gewinnen auf die Gefahr des Totalverlusts des Kapitals birgt. Die Produkte unterliegen oftmals starken Kursschwankungen, so dass Verluste die Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen können. Dieses Kriterium ist insbesondere für Einsteiger ein wichtiger Aspekt.

Was kann gehandelt werden?

Der CFD - Handel bietet umfangreiche Optionen, verschiedene Finanzprodukte zu handeln. Dazu zählen beispielhaft

- Devisen (Währungspaare wie exemplarisch US Dollar und Euro, USD/EUR)
- Rohstoffe
- Indizes
- Edelmetalle
- Aktien
- Staatsanleihen
- Optionsscheine

Kosten beim CFD - Handel

Wie beim Aktienhandel entstehen auch beim CFD - Handel diverse Kosten. Die Höhe ergibt sich aus der Anlageform und können von Broker zu Broker unterschiedlich verlangt werden.

Margin

In einem Beitrag des Online Portals CMC Markets ist dazu nachzulesen, dass eine Position dann eröffnet werden kann, in dem man eine Margin beim Broker hinterlegt. Dabei handelt es sich, vereinfacht ausgedrückt, um eine Sicherheitsleistung. Dabei hinterlegt man mi dieser Margin jedoch nur einen geringen Anteil auf dem Handelskonto des Basiswertes des gewünschten Handelsprodukts. Daraus ergibt sich unmittelbar damit verknüpfte Hebelwirkung, denn mit der Einlage dieses geringen Anteils lassen sich deutlich höhere Finanzvolumen bewegen als es der Wert der Position tatsächlich aussagt. Mit einem Hebel lassen sich durchaus bis hin zum 200  fachen einer Position bewegen. Die Kosten für die Margin sind unterschiedlich hoch, wobei die jeweiligen Marginsätze durch den Broker zuvor festgelegt worden sind. Vorsicht sollte man auch hier walten lassen, denn durch den Einsatz eines Hebels können mögliche Verluste die ursprüngliche Einlage deutlich übertreffen.

Spreads

Ein Spread Wird in der Einheit Pips angegeben. Er stellt die Differenz zwischen Ein - und Verkaufskurses des ausgewählten Basiswertes dar. Je enger also der Spread, desto höher der potentielle Ertrag.  Die Kosten für einen Spread bestimmt der Broker. Daher sollte bei der Wahl des Anbieters auch ein Augenmerk auf diesen Kostenfaktor gerichtet werden.

Kommissionen

Auch Kommissionen zählen zu den Gebühren, die beim CFD Handel anfallen. Nur wenige Broker verzichten darauf. Diese fallen immer zu dem Zeitpunkt an, wenn der Trader eine Position eröffnet oder schließt. Die Höhe der Kommission richtet sich nach Herkunft und Art des Finanzprodukts.

Weitere Kosten entstehen durch exemplarisch durch Inaktivität, garantierte Stop-Loss Aufträge oder für eine so genannte Kursinformation.

Die Auswahl des Brokers

Der Auswahl des Brokers kommt eine besondere Bedeutung zu. Neben Erfahrung und Seriosität sollten die Trader beim CFD-Handel folgende Kriterien berücksichtigen, die auch in einem Online Beitrag auf boerse-online.de nachzulesen sind:

- Spezialisierung auf den CFD Handel
- umfangreiche Palette an handelbaren Finanzprodukten
- ausgezeichnete Handelsplattform
- gesetzlich bestimmte Sicherungseinlage und Regulierung durch BaFin, etc.
- Hohes Maß an Service und Support
- Vielfalt an Schulungsmöglichkeiten durch Webinare, Seminare, Literatur
- kostenloses Demokonto für einen unbegrenzten Zeitraum
- hohes Maß an Transparenz
- Auszeichnungen und gute Referenzen

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