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01.12.2016, 18:17 Uhr  //  Stadtgeschehen

Glaube – Hoffnung – Liebe

Glaube – Hoffnung – Liebe
 © Landeshauptstadt Schwerin (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - 36 Bilder von brennenden Kerzen sind seit heute in der Ausstellung „Glaube – Hoffnung – Liebe“ im Erdgeschoss des Stadthauses zu sehen. Die Lichter stehen in Fenstern, neben Blumen,  einem Kuscheltier oder einem Engel, vor der Skyline Manhattans. Selbst in einem Polizeiwagen brennt ein LED-Kerzenlicht. Doch diese brennenden Kerzen sind keine Weihnachtsgrüße. Sie entstanden anlässlich der Aktion „Stelle eine Kerze in dein Fenster“ zum Weltsuizidpräventionstag am 10. September 2014.

Damals verteilten die Telefonseelsorge und ihr Förderverein, die  ANKER Sozialarbeit gGmbH, das städtische Gesundheitsamt, der Seniorenbeirat, der  Malteser-Hilfsdienst sowie der Hospizdienst der Caritas in der Landeshauptstadt 5000 Kerzen, um auf die Themen Suizid, Suizidprävention und das Leben nach dem Suizid von Angehörigen aufmerksam zu machen.  „Diese Ausstellung würdigt auch die wichtige Arbeit der Telefonseelsorge, die jederzeit Ansprechpartner für Menschen in Not ist, aber die weitgehend anonym abläuft. Allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich anderen Menschen auf diese Weise als Seelsorger zur Verfügung stellen, gilt mein Respekt und mein Dank“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier zur Eröffnung der Wanderausstellung, die zuvor schon in der Volkshochschule und in den Helios-Kliniken gezeigt wurde. 

Auch Menschen, die sich an der Kerzenaktion beteiligt haben, kommen in der Ausstellung zu Wort. Sie unterstreichen, wie schwer die Arbeit der Helfer ist: „Ich denke an die Menschen, die sich mit mir auf den Weg des Kämpfens um Besserung gemacht haben… aber deren Kraft nicht ausreichte, ihn bis ans Ende zu gehen.“ Die Ausstellung „Glaube – Hoffnung – Liebe“ ist bis zum Beginn des neuen Jahres im Erdgeschoss des Stadthauses zu sehen. Die ökumenische Telefonseelsorge ist unter 0800 - 1110111 oder 0800 - 1110222 anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.


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