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16.05.2013, 21:51 Uhr  //  Stadtgeschehen

Kinder und Jugendliche sind Experten für Planung und Entwicklung

Kinder und Jugendliche sind Experten für Planung und Entwicklung
 SN-Aktuell (Bild) LH Schwerin (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Wie kinder- und jugendfreundlich ist Schwerin? Das sollen Kinder und Jugendliche zunächst in den Stadtteilen Mueßer Holz und Neu Zippendorf in den kommenden zehn Monaten erforschen. „Wir wollen Mädchen und Jungen aufrufen, dieses gemeinsam mit helfenden Erwachsenen herauszufinden und Vorschläge für Verbesserungen zu unterbreiten“, sagt Michael Kleimenhagen, Leiter der Arbeitsgruppe zur Steuerung des Projektes. „Auch bei der Umsetzung der Vorschläge ist die Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen notwendig und wichtig.“ So sollen die Kinder und Jugendlichen zu Planungsexperten werden und helfen, ihren Stadtteil kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten.“

Weitere Beteiligte der Arbeitsgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Jugend, Schule und Sport, der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin, des Amtes für Verkehrsmanagement, des Amtes für Stadtentwicklung und des projektleitenden Vereins DorfwerkSstadt e.V. „Dieses Modell der Steuerung hat sich bei der Projektdurchführung in anderen Städten bestens bewährt, um die Erkenntnisse des Projektes für alle beteiligten Ämter und für die Planungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen auch in anderen Stadtteilen der Landeshauptstadt nutzbar zu machen“, erklärt Kleimenhagen. In den nächsten Arbeitsschritten geht es vor allen darum, Projektunterstützer zu gewinnen, die gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Streifzüge durch die Stadtteile unternehmen, Fotosafaris gestalten oder die Lieblingsorte erkunden. „Hier sind auch Eltern und Großeltern gefragt“, ruft Kleimenhagen zum Mitmachen auf.

Für die Projekthelfer ist im Juni eine Auftaktveranstaltung geplant, in der einzusetzende Methoden erlernt werden sollen. Die Beteiligungsverfahren selbst werden überwiegend in der 2. Jahreshälfte durchgeführt. Die Ergebnisse werden dann die Kinder und Jugendlichen, die an dem Projekt teilgenommen haben, in den verschiedensten Fachausschüssen der Stadtvertretung und Ortsbeiräten vorstellen.

Das Kinder- und Jugendprojekt zur Verbesserung des Wohn- und Lebensraums in Neu Zippendorf und im Mueßer Holz ist durch die Stadtvertretung bereits mit dem „Integrierten Handlungskonzept“ beschlossen worden.

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