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13.02.2017, 11:24 Uhr  //  Ratgeber

Sightseeing im schönen Mecklenburg-Vorpommern

Sightseeing im schönen Mecklenburg-Vorpommern
 cm (Bild) MMR (Text) // www.snaktuell.de


[Sponsored Content] Schwerin – Deutschlands Nordosten besitzt eine ganz individuelle Prägung, und das nicht nur bezüglich der Landschaft und Städte. Es lohnt sich immer, ein paar Tage frei zunehmen, um Mecklenburg-Vorpommern mit allen Sinnen zu erkunden, hier finden sich je nach Bedarf Abenteuer und Erholung ganz eng beieinander.
 
Schloss Schwerin – eine historische Inselperle

Unser Bundesland wartet mit mehr als 2.000 Herrenhäusern und Schlössern auf, eine wahre Fundgrube für Historienfreunde und Erholungssuchende. Das Schloss Schwerin mitten im Zentrum der Landeshauptstadt gehört zu den echten Perlen unter ihnen, der ringförmige Bau wurde auf einer Insel im Schweriner See errichtet. Die Bezeichnung „Schwanstein des Nordens“ klingt beim Anblick der verspielten, märchenhaften Architektur gar nicht mehr übertrieben; erste bauliche Vorläufer stammen aus der Zeit von vor 1.000 vor Christus. Nachdem zahlreiche mecklenburgische Herzöge in diesen Gemäuern residierten, avancierte das Schloss 1990 zum Sitz des Landtags. Die heutige Fassade wird dominiert von den schmückenden Elementen des Romantischen Historismus’, die allesamt während des großen Umbaus im 19. Jahrhundert entstanden. Diese Fakten jedoch treten schnell in den Hintergrund, sobald der imposante Bau in natura vor Augen erscheint: Ein romantischer Bummel durch den öffentlichen Schlosspark empfiehlt sich ebenso wie der Besuch des Schlossmuseums mit seinen vielfältigen historischen Schätzen. Hier kann Geschichte und Romantik pur erlebt werden.
 
Ostseestadion Rostock mit anschließendem Altstadtbummel

Im Rostocker Ostseestadion sind regelmäßig Action und Leidenschaft angesagt, sobald der ansässige Fußballverein den Rasenplatz betritt, rasten die Fans regelmäßig aus. Leider erlebt Hansa Rostock aktuell eine langwierige Durststrecke, darum kann das Team jeden Daumendrücker von außerhalb gut gebrauchen. Im Februar und März stehen noch einige spannende Spiele der 3. Liga an, zum Beispiel gegen den FSV Frankfurt am 25. Februar und gegen Fortuna Köln am 15. März. Nachdem die letzten Partien schon wieder verlorengingen, müssten doch endlich wieder siegreiche Zeiten anstehen. Leider sehen selbst führende Buchmacher die Hansa als Underdog, die Prognose auf die nächsten Partien ist recht deutlich. Ob Sieg oder Niederlage, im Anschluss an ein aufregendes Fußballspiel lohnt sich ein Bummel durch die Rostocker Altstadt. Die Altstadt lockt nicht nur mit einem historischen Ambiente, sondern auch mit vielen urigen Kneipen. Das Ursprung Rostock gilt beispielsweise als Anziehungspunkt für alle, die deftige deutsche Küche mögen und dabei gern Live-Konzerte genießen. Das Restaurant Hemingway entführt seine Besucher hingegen in die Karibik und verwöhnt sie mit herrlich süßen Cocktails, so wie sie einst der Namenspatron auf Cuba genoss.
 
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Musik für Genießer

Dieses Musikfestival darf sich mit Stolz eines der größten seiner Art in ganz Europa nennen. Es findet über die beachtliche Zeitspanne von Juni bis September statt und wartet mit etwa 120 Konzerten in rund 80 verschiedenen Spielstätten auf. Schlösser, Burgen, Parks und Kirchen dienen regelmäßig als historische Kulissen für perfekten Musikgenuss, aber auch alte Industriebauten und Scheunen gehören zu den eigenwilligen Schauplätzen dieser Großveranstaltung. Der vergangene Festspielsommer zog geschätzte 80.000 Besucher an und übertraf damit sämtliche bisher dagewesenen Rekorde. Die spezielle Konzertreihe »Musik aus MV« betont das heimische kulturelle Erbe, zu hören sind in diesem Rahmen unter anderem die Norddeutsche Philharmonie Rostock und das Landesjugendjazzorchester MV. Die erst vor zwei Jahren hinzugekommene Reihe »Unerhörte Orte« führt Musiker und Zuhörer an Plätze, die bislang noch nie musikalisch bespielt wurden. Ein vortrefflicher Mix aus Genuss und Spannung – nicht nur für Kulturbegeisterte!
 
Seebad Heiligendamm – blaues Meer, weißer Stein

Heiligendamm trägt den Namenszusatz "Die weiße Stadt am Meer" ganz zu Recht. Zahlreiche klassizistische Gebäude mit strahlend weißen Fassaden säumen die Strandpromenade und verleihen ihr dieses spezielle Flair, das nur an diesem Ort zu finden ist. Im 19. Jahrhundert bevölkerten zahlreiche Vertreter des Großbürgertums und des Adels dieses mondäne Seebad, auch heute noch erscheint das Ambiente edel und einladend zugleich. Die 200 Meter lange Seebrücke und das schneeweiße Grand Hotel bilden eine herrliche optische Symbiose, an der Küste erstreckt sich ein kilometerlanger weißer Sandstrand. Passionierte Golfspieler ziehen sich in das nicht weit entfernten Resort Wittenbeck zurück, während Eisenbahnfreunde die Schmalspurbahn „Molli“ ausprobieren, die zwischen den Nachbarorten und Heiligendamm pendelt. Wer Ruhe, Entspannung und verzaubernde Sonnenuntergänge wünscht, ist an diesem Ort bestens aufgehoben.

Fazit: Mecklenburg-Vorpommern ist immer eine Reise wert, auch für diejenigen, die bereits in diesem schönen Bundesland leben. Dort, wo Großherzöge ihr Lager aufschlugen und Adelige die Sommerfrische genossen, dürfen Normalsterbliche durchaus hohe Erwartungen haben.

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