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26.03.2017, 17:36 Uhr  //  Digital

Drucken fürs Klima - Der Öko-Trend geht auch an der Printbranche nicht vorbei

Drucken fürs Klima - Der Öko-Trend geht auch an der Printbranche nicht vorbei
 Pixabay/jarmoluk (Bild) TA (Text) // www.snaktuell.de


Immer mehr Branchen legen bei ihrer Außenwirkung Wert auf ein grünes Image. Ein wichtiges Schlagwort ist die Co2-Bilanz eines Unternehmens, also die Menge des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid, die durch die Tätigkeit der Firma jährlich in die Umwelt gelangt. Aus zahlreichen Faktoren können Experten die Co2-Bilanz von Unternehmen berechnen. Zu den Faktoren zählen beispielsweise die Abgase der Autos, in denen die Mitarbeiter zur Arbeit fahren, die Emissionen für Wärme, Strom, Wasser und Abfall. Gerade die Verarbeitung von Papier und Druckprodukten birgt großes Einsparpotenzial wenn es um Co2-Abgase geht. Bereits durch den Einsatz von Öko-Papier aus nachhaltigen Quellen werden in Druckereien Ressourcen geschont. Nun gehen die Anbieter von Druckprodukten noch einen Schritt weiter und bieten klimaneutrales Drucken an. Doch was bedeutet dies für die Kunden und das Klima?

Was ist klimaneutrales Drucken?

Für den Kunden ist klimaneutrales Drucken eine neue Möglichkeit sich kostengünstig für den Klimaschutz zu engagieren. Denn bei vielen Anbietern ist der Aufpreis für den klimaneutralen Druck nur gering. Dabei gibt es verschiedene Methoden um beim Drucken schädliche Abgase zu reduzieren. Eine Möglichkeit des klimaneutralen Druckens ist der Sammeldruck. Hierbei werden so viele Aufträge wie möglich auf einem Druckbogen untergebracht. Durch die gesteigerte Effizienz pro Druckvorgang werden automatisch die Co2-Emissionen, die bei der Produktion der Aufträge entstehen, gesenkt. Eine weitere Methode des klimaneutralen Drucks ist der Ausgleich entstandener Co2-Emissionen – wie er in anderen Branchen schon längst üblich ist - indem bei jedem Druckvorgang in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert wird. Der Gedanke dahinter: Die entstandenen Treibhausgase werden an anderer Stelle wieder ausgeglichen, die Co2-Bilanz bleibt neutral. Durch den Einsatz neuer, energiesparender Maschinen, mineralölfreier Druckfarben und durch die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern bieten Vorreiter auf dem Gebiet der Öko-Druckereien zusätzliche Klimavorteile gegenüber dem konventionellen Druck.

Gut für die Umwelt, gut fürs Image

Für die Umwelt ist dieser Trend eine gute Sache. Bereits durch die zunehmende Vielfalt an Öko-Papieren konnte in der Druckbranche ein wertvoller Beitrag für die Schonung wertvoller Ressourcen gewonnen werden. Das Umweltbewusstsein der Druckereien aber auch das der Kunden wächst und somit auch der Ideenreichtum bei der Entwicklung immer energiesparender Druckmethoden. Regionale Druckereien, aber auch die großen Online-Druckhäuser, wie Flyeralarm haben den Trend erkannt und bieten klimaneutralen Druck für fast alle Druckprodukte an. Der Kunde kann sich zudem über eine spezielle ID auf den Druckprodukten genau informieren, welche Klimaprojekte von den Druckereien unterstützt werden und welche weiteren Methoden zur Energieeinsparung sie verwenden.

Zahlreiche Druckereien und Online-Druckereien bieten klimafreundliches Drucken bereits an. Bei den meisten muss der Kunde zwar derzeit noch einen kleinen Aufpreis zahlen, es gibt aber auch Druckereien, die diesen Service bereits als Standard kostenlos anbieten. Doch die Investition in den klimaneutralen Druck lohnt sich nicht nur fürs Klima. Durch entsprechende Siegel, die auf den Öko-Druck hinweisen, kann das Klima-Engagement öffentlichkeitswirksam zu den Kunden transportiert werden.

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