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14.10.2017, 15:49 Uhr  //  Stadtgeschehen

Letztes WBSS-Viertelfinale: Wegner und Pulev tippen auf Brähmer

Letztes WBSS-Viertelfinale: Wegner und Pulev tippen auf Brähmer
 Sauerland Event GmbH (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Brähmer und Pulev im Doppelschlag! Der 27. und 28. Oktober stehen ganz im Zeichen des Boxsports. Das Super-Kampfsport-Wochenende hält gleich zwei große Fights für die deutschen Fans parat. Zunächst steigt Jürgen Brähmer gegen Rob Brant in den Ring, um das letzte Halbfinal-Ticket bei der „World Boxing Super Series“ zu lösen (am 27.10., live ab 20 Uhr aus der Sport- und Kongresshalle Schwerin auf Sky Selct und bei ranFIGHTING). Nur einen Tag später will Kubrat Pulev, mit Trainer Ulli Wegner in seiner Ecke, den neuen Schwergewichts-König Anthony Joshua vom Thron stoßen (am 28.10., live ab 23.10 Uhr aus dem Principality Stadium Cardiff bei RTL). Aktuell befinden sich beide Kämpfer in der heißen Phase und sind von ihrem eigenen Erfolg überzeugt. Doch welche Chancen räumen die beiden Camps dem jeweils anderen ein?

Jürgen Brähmer sieht Pulev zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht als Favorit gegen Joshua. „Der Kampf stand ja schon vor längerer Zeit im Raum. Ich glaube, dass es damals für Kubrat ein besserer Zeitpunkt gewesen wäre, um gegen Joshua zu boxen. Joshua hat sich gut entwickelt, ist enorm explosiv am Mann“, so der 39-jährige Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht. Trotzdem rechnet er dem Bulgaren unter der Führung von Ulli Wegner eine Außenseiter-Chance ein: „Mit einer guten boxerischen Linie kann Pulev zum Erfolg kommen.“

Auf der anderen Seite glauben Kubrat Pulev und Ulli Wegner, dass die Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Brähmer gegen Brant sehr hoch ist. „Jürgen ist unglaublich erfahren und sollte dem Amerikaner zudem boxerisch klar die Grenzen aufzeigen können“, sagt Wegner und ergänzt: „Ich wünsche und gönne Jürgen nicht nur den Sieg gegen Brant, sondern traue ihm auch den Turniersieg zu!“ Soweit will Wegners Schützling Pulev nicht gehen, „doch gegen Brant wird Brähmer nichts anbrennen lassen. Körperlich wird er deutlich im Vorteil sein und bei seinen Fähigkeiten spielt auch das Alter keine Rolle. Trotzdem wird es ab dem Halbfinale extrem schwer für ihn.“

Sehr schwierig schätzt Wegner wiederum Pulevs Kampf gegen Joshua ein: „Da muss wirklich alles zusammenpassen. Kubrat hat sich zuletzt jedoch stark verbessert, vor allem im Defensivverhalten. Wenn er seine Leistung im Wettkampf abrufen kann, ist ein Sieg in greifbarer Nähe!“

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