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19.12.2017, 19:49 Uhr  //  Ratgeber

Kamerasysteme - Tipps vom Sicherheitsexperten

Kamerasysteme - Tipps vom Sicherheitsexperten
 Pixabay (Bild) RVX (Text) // www.snaktuell.de


Es gibt viele Gründe, warum man das eigene Haus mit Überwachungskameras ausstatten sollte. Der offensichtlichste ist sicherlich das Abschrecken von Einbrechern, doch auch im Alltag kann das sehr hilfreich sein. Wenn Sie ein großes Haus oder eine weitläufige Wohnung haben, ermöglicht Ihnen ein Kamerasystem, ein Auge auf das Kinderzimmer zu haben, während Sie im Büro sitzen und arbeiten. Auch wenn man ältere Menschen pflegt, ist eine Überwachungskamera sehr hilfreich. Man erkennt so sofort, wenn der Pflegling Hilfe braucht oder sich auf eine gefährliche Wanderung durchs Haus oder gar aus dem Haus hinaus begibt. Auch wenn hier in Deutschland die Kameraüberwachung der eigenen Räume noch eher ambivalent gesehen wird, bietet sie doch viele Vorteile die schwerwiegend sind.

Am Besten ist es, wenn Sie mehrere Überwachungskameras installieren. Dabei haben sich kabellose Systeme bewährt, die über Funk und eine Basisstation vernetzt sind. Diese Basisstation kann die Bilder an einen Computer, das Heimnetzwerk oder sogar via App auf Ihr Handy schicken. Kabellose Kameras haben auch den Vorteil, dass sie sich problemlos versetzen lassen. Wenn Sie also Ihr Kind schlafen legen, können Sie die Kamera, die sonst ein einer Ecke des Kinderzimmers steht, problemlos über dem Bett platzieren. Weiterhin können Sie bei diesen kabellosen Systemen ohne weiteres einzelne Kameras heraus nehmen oder zusätzliche Geräte ins Netz einhängen. Oft muss eine Überwachungskamera nicht ständig aufzeichnen. Bei vernetzten Kameras können Sie ein oder mehrere Geräte abschalten, ohne dass die Leistung der anderen beeinträchtigt wird.

Richtiges Kamera-Management für die perfekte Überwachung

Am besten geben Sie jeder einzelnen Kamera im Netzwerk einen Namen. Das hat den Vorteil, dass Sie für jede Kamera über eine geeignete Software eigene Regeln aufstellen können. Zum Beispiel wann sie an und wann sie aus gehen soll. Viele Geräte erlauben es auch, sie an einen Bewegungsmelder zu koppeln oder sie haben sogar einen on board. Dann können Sie für jede Kamera Regeln aufstellen, in welchem Umkreis sie sich einschalten und wie lange sie aufzeichnen soll. So vermeiden Sie unnötig „leere Aufzeichnung“ also stundenlange Aufnahmen in denen nichts zu sehen ist und die nur Speicherplatz und natürlich die Zeit zum Sichten kosten. Wenn Sie einzelne Kameras im Netzwerk nicht brauchen denken Sie daran, sie abzuschalten. So sparen Sie Strom.

Die Frage, wo Sie am besten Kameras installieren sollten ist zugleich einfach als auch schwer zu beantworten: überall da, wo man Ihr Haus betreten oder verlassen kann. Also Eingangstüren, Kellertüren, Terrassen. Viele vergessen jetzt, dass auch Fenster zum Betreten und Verlassen des Hauses genutzt werden können. Schauen Sie sich die Fenster im Souterrain oder auch im Erdgeschoss genau an. Der Balkon im ersten Stock: Wie ist er gebaut? Könnte man leicht hinauf- oder hinunter klettern? Falls ja, sollte auch hier eine Kamera angebracht werden. Gut sind auch ein oder zwei Geräte unter Dachrinne. So können Sie große Teile der Freifläche rund um Ihr Haus überwachen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn in Deutschland darf bei einer solchen Platzierung nicht auf Nachbargrundstücke „geblickt“ werden, das ist bereits Hausfriedensbruch.

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