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31.05.2013, 10:18 Uhr  //  Stadtgeschehen

Vier Wochen Zeit für Konzepte zum Speicher u. Schleswig-Holstein-Haus

Vier Wochen Zeit für Konzepte zum Speicher u. Schleswig-Holstein-Haus
 SN-Aktuell (Bild) LH Schwerin (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Landeshauptstadt wird am 1. Juni 2013 die Ausschreibungstexte und Exposes für die Privatisierung ihrer Kultureinrichtungen „Speicher“ und „Schleswig-Holstein-Haus“ zum 1.1.2014 auf der Startseite ihres Internetportals www.schwerin.de sowie als Ausschreibung in den Amtlichen Bekanntmachungen veröffentlichen. Interessenten, die möglichst mehrjährige Erfahrungen im Betrieb vergleichbarer Einrichtungen haben sollten, können innerhalb von vier Wochen ihre Konzepte einreichen. Nachfragen zur Ausschreibung können potentielle Träger an das Kulturbüro unter 0385/5912710 richten. Nach Abschluss der Ausschreibung wird eine Arbeitsgruppe der Verwaltung unter Einbeziehung des Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadtvertretung die Angebote möglicher Träger bewerten und die Bewerber anhören, bevor die Stadtvertretung abschließend im September entscheiden wird.

Eckdaten „Schleswig-Holstein-Haus“
Folgende Eckdaten für den Weiterbetrieb des „Schleswig-Holstein-Hauses“ als Kulturforum in privater Trägerschaft sind vorgesehen. Die Jahresmiete soll bei 65.338 Euro, d.h. bei 4,20 Euro pro qm liegen, die Mitarbeiter beim Betriebsübergang für 5 Jahre zu unveränderten Konditionen weiterbeschäftigt werden, falls diese dem Betriebsübergang nicht widersprechen. Dem beschäftigten Personal ist der Mindestlohn von 8,50 Euro zu zahlen, den städtischen Mitarbeitern wird für fünf Jahre ein Rückkehrrecht eingeräumt, falls es zu einer Auflösung oder Insolvenz des Trägers kommt. Der städtische Zuschuss soll laut Stadtvertreterbeschluss bei 100.000 Euro liegen und ab 2015 jeweils mit den Mietzahlungen verrechnet werden. Es wird ein zeitlich unbefristeter Betreibervertrag angestrebt, der frühestens 2019 und danach jährlich mit einer Frist von einem Jahr gekündigt werden kann.

Eckdaten „Speicher“
Der „Speicher“ soll von einem neuen Betreiber unter Beibehaltung seines Namens als soziokulturelles Zentrum fortgeführt werden. Das gesamte Inventar und Mobiliar wird dem Träger für die Betreibung überlassen. Die Jahresmiete beträgt 19.009 Euro bzw. 1,77 Euro pro qm und wird mit dem im Voraus zu zahlenden städtischen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro verrechnet. Die städtischen Mitarbeiter werden beim Betriebsübergang für 5 Jahre zu unveränderten Konditionen weiterbeschäftigt, falls diese dem Betriebsübergang nicht widersprechen. Dem beschäftigten Personal ist der Mindestlohn von 8,50 Euro zu zahlen. Den städtischen Mitarbeitern wird für fünf Jahre ein Rückkehrrecht eingeräumt, falls es zu einer Auflösung oder Insolvenz des Trägers kommt.

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