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12.03.2018, 20:12 Uhr  //  Ratgeber

Was ist der HIV-Schnelltest?

Was ist der HIV-Schnelltest?
 Pixabay (Bild) RS (Text) // www.snaktuell.de


In Frankreich und auch in Großbritannien ist der HIV Schnelltest für zu Hause bereits legal und wird in Beratungsstellen, sowie auch in Apotheken verkauft. In Deutschland dürfen sie zumindest bis jetzt noch, nur an Laboratorien oder an Ärzte vergeben werden. Der Vorteil vom schnellen HIV-Test liegt auf der Hand, denn wie viele Menschen scheuen sich bei Beschwerden davor einen Arzt aufzusuchen?

Obwohl sich in Deutschland offizielle Neuinfektionen angeblich noch in Grenzen halten, sind bis jetzt rund 84.700 Menschen mit HIV infiziert. Laut dem Robert Koch Institut sind über 10.000 Menschen von dieser gefährlichen Immunschwächekrankheit betroffen. Zweifel ob diese Schätzung zutreffend ist oder nicht, könnte der HIV-Schnelltest sofort bestätigen.

Beim HIV-Heimtest von INSTI handelt es sich beispielsweise nicht nur um den weltweit schnellsten HIV-Test, sondern er bietet auch umgehend hochpräzise Resultate. Die Anwendung ist kinderleicht, da lediglich etwas Blut in eine Flasche getropft werden muss und das Ergebnis dann gleich abgelesen werden kann. Nicht umsonst wird dieser HIV Schnelltest für daheim auch von  der Deutschen AIDS-Hilfe empfohlen.

Was sind die HIV-Symptome?

Das Risiko einer HIV-Infektion ist bei ungeschützten Sex sehr hoch. Schon wenige Tage nach der Ansteckung vermehren sich die Viren sehr schnell im Körper. Vor allem im Blut, Sperma und auch in den Schleimhäuten finden sich sehr große Mengen an Viren, denen die körpereigenen Abwehrzellen entgegenwirken müssen. Zu den möglichen Symptomen einer Ansteckung zählen Beschwerden wie:
  • Schlappheit und Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Glieder- und Muskelschmerzen
  • Fieber
  • Ausschlag
  • Geschwollene Lymphknoten
Allerdings werden die HIV-Symptome häufig überhaupt nicht beachtet oder sie treten auch nicht bei jedem Menschen auf. Dies ist auch der Grund, warum viele Leute überhaupt keine Ahnung haben, dass sie mit HIV infiziert sind. Die Viren schädigen oft jahrelang das Immunsystem, ohne dass es dabei zu größeren gesundheitlichen Beschwerden kommt. Es ist deshalb wirklich notwendig, erst einmal mit einem Selbsttest herauszufinden, ob eine Ansteckung der Fall ist oder nicht. Sexuell aktive Personen sollten mindestens einmal im Jahr den HIV Schnelltest für zu Hause durchführen und natürlich auch auf andere sexuelle Infektionen achten. Je frühzeitiger die Ansteckung festgestellt wird, desto besser sind dann natürlich auch die Lebenserwartung, sowie auch eine gute Lebensqualität, auch dann, wenn diese Krankheit nicht komplett geheilt werden kann.

Was ist bei einem positiven Ergebnis zu machen?

Personen die einem erhöhten HIV-Risiko ausgesetzt sind, sollten den Selbsttest möglichst alle 3 Monate durchführen. Praktisch ist, dass zumindest der HIV- HeimTest von INSTI mit einem Kontrollpunkt ausgestattet ist, der anzeigt, ob die Probe auch wirklich korrekt ausgeführt wurde oder nicht. Wird der Kontrollpunkt angezeigt, dann ist in der Regel auch keine Infektion vorhanden. Bei zwei Punkten ist das Ergebnis vom HIV Schnelltest positiv. In diesem Fall sollte man den Arzt aufsuchen, damit Zweifel ausgeschlossen werden und sofort eine Behandlung stattfinden kann.

Patienten mit HIV können zum Glück in der heutigen Zeit mit einer ärztlichen Behandlung lange leben, da die Lebenserwartung in der Regel fast normal ist. Allerdings müssen die Medikamente regelmäßig und dauerhaft eingenommen werden, damit sich der HIV Virus nicht im Körper vermehrt und ihn nicht weiter schädigt.
 
Welche Nebenwirkungen hat die HIV-Therapie?

Medikamente gegen HIV können unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen. Dazu zählen gängige Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag, Müdigkeit, sowie auch Durchfall, bis sich der Körper erst einmal an die Behandlung mit den Medikamenten gewöhnt hat. Ansonsten können gegebenenfalls auch höhere Blutfettwerte der Fall sein oder auch Fettumverteilungsstörungen. In der Regel lassen sich körperliche Schäden verhindern, wenn der behandelnde Arzt den HIV Patienten auf andere Medikamente umstellt. Die Pillen werden je nach Therapie ein- bis zweimal pro Tag eingenommen. Damit kann die HIV-Vermehrung dauerhaft verhindert werden, wenn es sich um eine lebenslange Einnahme handelt. Die Lebensqualität ist bei einer rechtzeitig begonnenen Therapie in der Regel gut, wenn diese auch wirklich konsequent fortgesetzt wird. In Ländern, die eine gute medizinische Versorgung aufweisen, kommt Aids in der heutigen Zeit zum Glück immer seltener vor. In der Regel liegt es daran, dass das Immunsystem bei einer zu spät entdeckten HIV-Infektion schon großen Schaden erlitten hat, was sich allerdings durch den HIV Schnelltest vermeiden lässt.

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