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18.04.2018, 13:55 Uhr  //  Stadtgeschehen

Ausstellungseröffnung mit Werken von Anton Bo Matzke

Ausstellungseröffnung mit Werken von Anton Bo Matzke
 Paul Giesbrecht/Anton Bo Matzke (Bild) Mecklenburgisches Staatstheater GmbH (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Im Rahmen der Schweriner Jazznacht, die am 28. April im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters mit einem ausverkauften Konzert ihren Höhepunkt findet, wird am Donnerstag, den 26. April um 18 Uhr im Parkettfoyer eine Ausstellung mit Werken des Bildhauers Anton Bo Matzke eröffnet. Neben der Ausstellung im Mecklenburgischen Staatstheater werden zwei weitere Arbeiten des jungen Künstlers öffentlich in der Landeshauptstadt bespielt: Ein skulpturales Ensemble wird auf einer noch brachliegenden Fläche im Neubaugebiet Waisengärten durch eine Tanzperformance auf einer Betonsohle in der Graf-Schack-Allee erweitert.

Der Bildhauer Anton Bo Matzke, geboren 1989 in Oedelum in Niedersachsen, wurde mit dem Young Artist Förderpreis der Schweriner Jazznacht ausgezeichnet, der 2017 zum ersten Mal vergeben wurde. Der junge Künstler, der von einer Fachjury aus sieben Vorschlägen ausgewählt wurde, entwickelte während des vergangenen Jahres sein Performance- und Ausstellungsprojekt für Schwerin. Anton Bo Matzke studierte an der Universität der Künste in Berlin und war dort Meisterschüler von Manfred Pernice.

Die Jury begründete die Entscheidung für den Künstler folgendermaßen:
„Es ist das scheinbar Beiläufige und häufig Übersehene des Alltäglichen, auf das Anton Bo Matzke seine Aufmerksamkeit richtet. Durch feine Verschiebungen, geringfügige Veränderungen oder Ergänzungen vertrauter Dinge erweitert er den Raum seiner plastischen Arbeit nicht nur aus dem Ausstellungsraum in die Stadt hinein, sondern schließlich bis in die Vorstellung des Betrachters. Ihn fordert er zur aktiven Teilnahme auf und weckt durch seine irritierenden Eingriffe sowie rätselhaften Verbindungen Imaginationen. Durch die Verwendung künstlerischer Strategien wie Improvisation, Verfremdung und Überraschung weist seine Arbeit durchaus vielfältige Parallelen zum Jazz auf.“

In seiner inspirierenden, experimentellen und improvisatorischen Vielfalt und Freiheit kann Jazz in einem direkten Bezug zur bildenden Kunst stehen. Dies zeigt sich u. a. in Werken berühmter Maler wie Henri Matisse oder Jackson Pollock. Auf dem Bewusstsein für diesen wechselseitigen Einfluss beruhte die Idee der Initiatorin der Schweriner Jazznacht, Marianne Wöhrle-Braun, anlässlich des jährlich stattfindenden Benefiz-Jazzkonzerts einen Preis für junge bildende Künstler auszuloben.

Die Ausstellung im Parkettfoyer ist bis zum 9. Juni jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und in den Pausen im Mecklenburgischen Staatstheater zu sehen.


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