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09.05.2018, 10:42 Uhr  //  Stadtgeschehen

Im „Netzwerk für Menschen“ geht die Ausbildung zu Ende

Im „Netzwerk für Menschen“ geht die Ausbildung zu Ende
 Simone Päslack (Bild) Sozius - Schwerin (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Drei Jahre intensive Ausbildung liegen nun hinter den Auszubildenden im Netzwerk für Menschen. „Ganz schön anstrengend war es, aber auch spannend so viele neue Dinge zu lernen“ sagt Bastian Ehrecke, Auszubildender im 3. Lehrjahr.

Examinierte Altenpfleger werden die neun Auszubildenden im 3. Lehrjahr bald sein. Dafür haben sie drei Jahre lang in der Evangelischen Altenpflegeschule Schwerin die Theorie gelernt, die sie dann in den Einrichtungen des Augustenstift zu Schwerin und er SOZIUS gGmbH umsetzen konnten. Anfang des Jahres haben sie außerdem am preisgekürten Projekt „Azubis leiten eine Station“ (ausgezeichnet mit dem Altenpflegepreis M-V 2017) teilgenommen. In diesem Projekt haben sie für drei Wochen einen Wohnbereich in eigener Verantwortung geleitet, ganz so wie sie es nach ihrer Ausbildung auch machen werden. In den letzten Wochen standen die Vorprüfungen an. Alle Auszubildenden haben sie mit guten Ergebnissen gemeistert.

Nun heißt es für alle: Kraft tanken und Endspurt.

Dafür haben sich die Ausbilder etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Natürlich müssen wir auch noch ein paar Inhalte vermitteln in den Wochen vor der Prüfung. Aber unsere Auszubildenden brauchen jetzt vor allem noch ein bisschen Motivation. Sie müssen jetzt nochmal die Zähne zusammenbeißen und dann klappt das mit den Prüfungen am Ende auch“ sagt Ellen Oehmigen, Ausbildungsbeauftragte. Deshalb haben die Auszubildenden am letzten Freitag auch das erste Mal die Walking-Stöcke ausgepackt und den Tag sportlich begonnen. Die Stöcke wurden, neben anderen Anschaffungen für die Ausbildung, vom Preisgeld des gewonnenen Altenpflegepreises M-V 2017 angeschafft. „Wir wollen für unsere Auszubildenden einen Ausgleich schaffen. Der Beruf des Altenpflegers ist anstrengend, physisch wie psychisch. Da kann Bewegung an der frischen Luft helfen, den Alltag hinter sich zu lassen“, erklärt Ellen Oehmigen „auch das müssen sie lernen und erleben. Wir wollen sie eben umfassend ausbilden, ihnen also auch Methoden mit an die Hand geben, wie sie den Berufsalltag gut meistern können.“ Die Idee zum Walking kam gemeinsam mit den Auszubildenden auf. „Sie fanden das alle eine gute Idee und deshalb werden wir jetzt immer zu Beginn unserer Praxistage eine Runde Walken gehen“ so Ellen Oehmigen.

Im Anschluss an den letzten gemeinsamen Praxistag ging es dann sogar noch in den Kletterwald. Ein bisschen Ausgleich und Motivation oben drauf.


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