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15.05.2018, 10:15 Uhr  //  Stadtgeschehen

NEG macht Bürgerbeteiligung an der Energiewende möglich

NEG macht Bürgerbeteiligung an der Energiewende möglich
 WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Der Wanderer und Buchautor Manuel Andrack besucht heute aus Anlass der Raiffeisen-Tour 2018 die Photovoltaikanlage in Bützow. Die Solaranlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung hat eine Leistung von 3,032 Megawatt. Sie wurde im Jahr 2012 von einer Genossenschaft, der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG (NEG), geplant, finanziert und errichtet. Fast 1000 Bürgerinnen und Bürger haben sich über die NEG an der Photovoltaik-Anlage beteiligt.

„Unserer Genossenschaft gehören zurzeit 926 Mitglieder an, die Geschäftsanteile im Wert von 4,987 Millionen Euro erworben und in Photovoltaik- und Windenergieanlagen und damit direkt in die Energiewende investiert haben. Gemeinsam konnten so zahlreiche Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern realisiert werden“, sagt Rolf Bemmann, Mitbegründer und Mitglied im Aufsichtsrat der NEG.

Manuel Andrack besucht die Solaranlage Bützow während seiner Raiffeisen-Tour, um Ursprünge genossenschaftlich geprägter Unternehmen bundesweit zu entdecken und Einblicke in diese Unternehmensform zu gewinnen, die seit dem Jahr 2016 sogar zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit gezählt wird.

„Als regionaler Partner haben wir unser genossenschaftliches Bürgerbeteiligungsmodell schnell etablieren können. Rund 22 Millionen Euro konnten wir in den vergangenen Jahren in Erneuerbare-Energien-Anlagen investieren“, so Cornelia Meissner, Vorstandsmitglied der NEG und Abteilungsleiterin Unternehmensentwicklung des Energieversorgers WEMAG.

Und die Investitionen in Sonne und Wind haben sich bewährt: „Seit einigen Jahren schütten wir Dividenden von deutlich über 4 Prozent an unsere Genossenschaftsmitglieder aus. Für das sonnenschwache, dafür aber windstarke Jahr 2017 werden wir der Generalversammlung eine Ausschüttung in Höhe von 5,5 Prozent vorschlagen“, teilt Meissner weiter mit.

Für 2018 sind weitere Investitionen in neue Projekte geplant, sodass die Genossenschaftsanteile aufgestockt oder neue Mitglieder aufgenommen werden können.

Die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG wurde im Jahr 2011 auf Initiative des regionalen Energieversorgers WEMAG gemeinsam mit fünf Volks- und Raiffeisenbanken gegründet. Die Mitglieder beteiligen sich mit Geschäftsanteilen an der NEG und können so von der umweltfreundlichen Energiegewinnung in der Region profitieren. Die Ökokraftwerke der NEG sind im gesamten norddeutschen Raum verteilt und tragen erheblich zum Klimaschutz bei. Die WEMAG übernimmt für die ortsnahen Anlagen die kaufmännische und technische Betriebsführung, sodass der Genossenschaft ein kompetenter Partner zur Seite steht.


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