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06.06.2018, 09:03 Uhr  //  Stadtgeschehen

Schweriner Schlossfest

Schweriner Schlossfest
 (c) Andreas Duerst (Bild) Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Vom 15. bis 17. Juni ist rund um das malerische Schloss Schwerin erneut eine erlebnisreiche Reise durch die Jahrhunderte zu erleben. Während des traditionellen Schlossfestes können sich Besucherinnen und Besuchern durch verschiedene Epochen bewegen - vom Leben am großherzoglichen Hofe bis zur Nutzung des Schlosses in der Gegenwart durch den Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Worauf sich Groß und Klein an diesem Wochenende freuen können? Auf mystische Schloss-Illuminationen, Kleinkunst, Handgemachtes und Musik, am Samstag eine Begegnung mit dem Großherzog höchstpersönlich, am Sonntag auf das Treffen mit Abgeordneten und Fraktionen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und exklusive Einblicke in normalerweise nicht jederzeit frei zugängliche Bereiche des Schlosses.

Das Schloss im Rampenlicht: mitreißende Show „Son et Lumière“
Glänzender Auftakt des Schlossfestwochenendes ist am Freitag die eindrucksvolle, musiksynchrone Licht- und Laserinszenierung „Son et Lumière“. Um 22.30 Uhr, wenn die Dunkelheit langsam über Altstadt und See hereinbricht, wird das Schloss – begleitet von emotionalen Klängen – spektakulär in Szene gesetzt. Dreidimensionale Beleuchtungseffekte erzeugen einen Farbteppich aus Strahlen und Formen und hüllen die Besucher in ein geheimnisvolles Licht. Während die Inszenierung am Freitagabend modern gehalten ist, erwacht bei der geschichtsträchtigen, mystischen Schlossillumination am Samstagabend um 22.30 Uhr Friedrich Franz II. Beide Shows sind kostenfrei zu erleben.

Ein Tag am Hofe von Großherzog Friedrich Franz
Am Samstag übernimmt Großherzog Friedrich Franz II. für einen Tag seine frühere Residenz. Gemeinsam mit der Großherzogin samt Gefolge wird er morgens um 9.45 Uhr mit militärischen Ehren am Hauptbahnhof empfangen. Um anschließend zum Schloss zu fahren, dessen erster Hausherr er vor 160 Jahren wurde. Die Straßen sind gesäumt von Schaulustigen, die dem farbenfrohen Tross aus höfischen Bediensteten, Bürgern im Sonntagsstaat und allen voran, in der prächtigen Kutsche sitzend, dem Großherzog und seiner dritten Gattin Marie zujubeln.

Im Schloss hält Großherzog Friedrich Franz II. einen Tag lang Hof und lässt seine Besucher daran teilhaben. Sie dürfen im Saal sitzen, während er Audienzen gewährt und wohnen gemeinsam mit ihm der Vorführung höfischer Tänze bei. Doch was wäre ein Landesfürst ohne Gefolge und Untertanen. 200 Mitglieder des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses e.V. und anderen historischen Vereinen schlüpfen in Kostüme von anno dazumal und zeigen Besuchern, wie es sich im 19. Jahrhundert so lebte. Sie flanieren durch den barocken Schlossgarten, treten beim Fechten im Burghof gegeneinander an und lassen sich über die Schulter schauen, wenn sie die Damen im Wilhelmszimmer ankleiden.

Und wer danach Lust zum Shoppen und Genießen hat, der kommt bei Weinverkostungen und Kleinkunst im Burggarten auf seine Kosten. Nicht nur am Samstag, sondern das ganze Wochenende lang, lockt der Kunst- und Handwerkermarkt rund um die Siegessäule mit allerlei Schönem und Handgemachtem.

Jetzt Tickets sichern: drei Veranstaltungsorte – ein Preis
Für die Veranstaltungen am Samstag im Schlossinnenhof, im Schlossmuseum und in der Schlosskirche erhalten Interessierte Tickets im Vorverkauf in der Tourist-Information und ersparen sich somit mögliche Warteschlangen am Veranstaltungstag an der Kasse im Schloss. Das Ticket kostet für Erwachsene 8,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, Kinder bis 18 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt.

Hinter den Kulissen der Landespolitik
Am Sonntag gewährt der Landtag Mecklenburg-Vorpommern, dessen Sitz das Schweriner Schloss ist, Blicke hinter die Kulissen des Gebäudes und der Landespolitik. Beim Rundgang durch den zweifellos schönsten Sitz eines deutschen Landesparlamentes entdecken Besucherinnen und Besucher normalerweise nicht jederzeit zugängliche Bereiche des Schweriner Schlosses. So kann beispielsweise der im vergangenen Jahr fertiggestellte neue Plenarsaal besichtigt werden. Auch die Fraktionen und Ausschüsse des Parlamentes informieren über ihre Arbeit. Abgeordnete stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.


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