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12.07.2018, 14:12 Uhr  //  Mecklenburg-Vorpommern

Elefantenkuh Bibi hat ihr Kalb verloren

Elefantenkuh Bibi hat ihr Kalb verloren
 Serengeti-Park Hodenhagen (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Hodenhagen - Im Serengeti-Park Hodenhagen hat die 33-jährige Elefantenkuh Bibi ihr Kalb verloren. Der kleine Bulle ist etwa im 15. Monat der Trächtigkeit am Samstag (7.7.) tot geboren. Die reguläre Tragzeit bei Afrikanischen Elefanten beträgt rund 22 Monate. Welche Ursache zum Abbruch der Schwangerschaft geführt hat, ist noch unklar. Derzeit befindet sich das männliche Kalb zur Untersuchung in der Pathologie.

Bibi war am 16. November 2017 bereits trächtig aus dem Zoo Halle in den Serengeti-Park Hodenhagen gezogen. In Halle hatte sie zwei Mal direkt nach der Geburt ihr Jungtier getötet. Darüber hinaus hatte sie Schwierigkeiten, sich in der dort bestehenden Herdenstruktur zurechtzufinden. Bibi, so waren sich die Pfleger und Zuchtbuchführer sicher, benötigte dringend eine Herde, in der mehrere ältere und erfahrene Kühe in einer gefestigten Struktur zusammenleben. Nur so könnte sie sich erfolgreich in eine soziale Familienstruktur einleben und dann auch eigene Jungtiere großziehen.

Die Eingewöhnung von Bibi in Hodenhagen verlief völlig problemlos und überraschend schnell. So war sie schon nach kurzer Zeit im direkten Kontakt zu den Leitkühen Veri (*1986) und Umtali (*1985) sowie dem Elefantenmädchen Nelly (*2009 – Veris Tochter). Auch im Umgang mit dem Jungbullen Jumanee (*2007) ist Bibi sehr entspannt.

Bibi zeigt sich im Serengeti-Park als durchweg umgänglicher, offener aber durchaus sensibler Elefant. Sie arbeitet vom ersten Tag bis heute sehr gut mit den Pflegern zusammen.

„Nach dieser erfolgreichen Eingewöhnung trifft uns und auch Bibi der Verlust ihres Kalbes besonders“, so Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe.

Nach der Geburt am Samstag haben die Tierpfleger das tote Kalb zunächst noch einige Stunden bei Bibi gelassen, damit sie in Ruhe trauern konnte. Inzwischen geht es ihr den Umständen entsprechend gut und sie steht wieder mit der Herde zusammen.

Trotz des unglücklichen Umstands ist der Serengeti-Park zuversichtlich für seine Zucht der Afrikanischen Elefanten. „Unser Bulle Tonga hat mit unseren Kühen schon zwei Mal erfolgreich Jungtiere gezeugt. Wir sind sicher, dass er in Zukunft gemeinsam mit unserem Neuzugang Bibi ebenfalls gesunde Nachkommen haben wird.“, so Dr. Sepe.


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