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26.10.2018, 18:04 Uhr  //  Stadtgeschehen

Ausstellung in der Theatergalerie wird am 3. November eröffnet

Ausstellung in der Theatergalerie wird am 3. November eröffnet
 © Caroline von Bodecker (Bild) Landeshauptstadt Schwerin (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Theater sind Orte der Verwandlung. Und „Verwandlungen“ stehen auch im Mittelpunkt der nächsten Ausstellung des Schweriner Kunst- und Museumsvereins. Sie wird  am 3. November um 17 Uhr in der Reihe „Galerie im Theater“ im Parkettfoyer des Staatstheaters eröffnet.  Zu sehen sind Collagen, virtuose Federzeichnungen und ausgewählte Fayencen von Caroline von Bodecker.  Den Ausstellungstitel  wählte die in Berlin geborene und heute in der Nähe von Schwerin lebende Künstlerin nicht nur als Reminiszenz an den Ausstellungsort, das Theater. Auch die gewählten Sujets und die verwendeten künstlerischen Arbeitsmaterialien durchlaufen die verschiedensten Metamorphosen. „Von Bodeckers Malerei, ihre Linien und Zitate aus der Literatur und Natur sind irgendwo Bilderrätsel, die ja auch bei den Surrealisten zu Hause waren“, sagt der Schauspieler und Regisseur Friedo Solter über ihre Kunst.

Das Bewahren im umfassendsten Sinne ist ihr ein Anliegen, sagt Caroline von Bodecker über sich selbst. So stehen ihre Collagen für beides: das Bewahren der unterschiedlichen Elemente und die Verwandlung, die sie im Zusammenklang als ein neues Ganzes erleben. Den „Rohstoff“ dieser Kunstwerke bilden oft nur für den Moment gedachte Druckerzeugnisse wie Zeitungen, Broschüren, Faltblätter, Etiketten bis hin zur Busfahrkarte. Da ergibt sich dann oft eine Assoziation im Detail, einem Schrifttyp oder Farbspiel oder Ornament, sodass die Schnipsel in einem anderen Zusammenfügung eine neue Bedeutung bekommen.

Auch das legendäre leere weiße Blatt Papier, das fast immer unkompliziert verfügbar  ist, nutzt Caroline von Bodecker  immer wieder mit großer Freude zum Skizzieren, Be-Schreiben bis hin zu dreidimensionalen Gebilden. Gedanken bekommen so für die Künstlerin ihren Halt - alles scheint möglich. Entstanden ist so ihre sich ständig ergänzende Serie von Federzeichnungen mit dem Titel  „einer Linie folgend …‘‘. Gezeichnet im „grafischen Fluss“ einer einzigen ununterbrochenen Linie, hat die Zeichnerin hier auf das nachträgliche Hinzufügen von  Details verzichtet.

Die Ausstellung „Caroline von Bodecker –Verwandlungen“ ist bis zum 23. Januar 2019 jeweils eine Stunde vor Beginn der Abendvorstellungen sowie in den Pausen zu sehen.


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