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13.06.2013, 00:28 Uhr  //  Stadtgeschehen

Solidarität mit Hochwasserbetroffenen

Solidarität mit Hochwasserbetroffenen
 IHK Schwerin (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Auf dem Jahresempfang der IHK zu Schwerin verwies Präsident Hans Thon auf ein Thema, das die Menschen im Landkreis Ludwigslust-Parchim aktuell besonders stark betrifft: Die Hochwasserkatastrophe an der Elbe. Er dankte allen Hilfskräften vor Ort für ihr enormes Engagement in den zurückliegenden Tagen. Thon würdigte den Einsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, Bundeswehr und der vielen weiteren Einsatzkräfte und Freiwilligen, die den betroffenen Menschen an der Elbe helfen.

Der IHK-Präsident rief zu einer Spendenaktion zu Gunsten des DRK Kreisverbandes Ludwigslust und des Kreisfeuerwehrverbandes auf. Er warb damit bei den mehr als 300 anwesenden Gästen aus Unternehmen, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur dafür, die Menschen im Landkreis Ludwigslust-Parchim auch weiterhin mit Spenden oder konkreten Hilfsmaßnahmen bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu unterstützen.

Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und Ministerpräsident Erwin Sellering überbrachten anschließend die traditionellen Grußworte des Landtages und der Landesregierung MV. In seinem Festvortrag beschäftigte sich Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor und Sprecher der Geschäftsführung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, mit der globalen Marktentwicklung, die maßgeblich davon beeinflusst wird, ob die Euro-Staaten den gemeinsamen Währungsraum weiterentwickeln werden. Straubhaar konstatierte eine wirtschaftliche Stärkung der USA und prognostizierte, dass sich international agierende Unternehmen künftig noch stärker auf die Märkte in den Schwellenländern konzentrieren werden, wo die größten Nachholeffekte bei der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Konsum der Bevölkerungen erwartet werden.

Für die deutschen und europäischen Unternehmen ergeben sich aus diesen Trends insbesondere Markpotenziale im Bereich der Erneuerbaren Energien, in der Ernährungswirtschaft sowie bei der Entwicklung nachhaltiger Problemlösungen zum Beispiel beim Anlagen- und Maschinenbau. Abschließend zog Professor Straubhaar ein positives Fazit, in dem er die Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg als wichtiges Instrument für die Entwicklung des gemeinsamen Wirtschaftsraums hervorhob. Die IHK zu Schwerin sowie die Handwerkskammer Schwerin bringen sich als Gründungsmitglieder in die gestern (11.06.2013) gegründete \"Initiative pro Metropolregion Hamburg\" ein.

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