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29.08.2019, 20:02 Uhr  //  Stadtgeschehen

Unwetter über Schwerin: Stadtspitze dankt den 250 Einsatzkräften und Helfern

Unwetter über Schwerin: Stadtspitze dankt den 250 Einsatzkräften und Helfern
 FW-SN (Bild) Landeshauptstadt Schwerin (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Oberbürgermeister Rico Badenschier und Ordnungsdezernent Bernd Nottebaum haben den 250 Einsatzkräften und Helfern für ihren Einsatz während des ungewöhnlich heftigen Unwetters über Schwerin gedankt. Das Einsatzgeschehen dauerte von den ersten Alarmierungen um 19 Uhr bis in die Morgenstunden. „Die Helfer haben Hand in Hand gearbeitet. Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt. Nur so konnte diese außergewöhnliche Lage in solch kurzer Zeit ohne eine einzige verletzte Person bewältigt werden“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier. Bernd Nottebaum bedankte sich bei den Schwerinerinnen und Schwerinern: „Sie haben tatkräftig mit angepackt und sich an vielen Stellen auch selbst geholfen. Das hat ebenfalls zum Einsatzerfolg beigetragen.“

Erste Notrufe erreichten die Leitstelle bereits gegen 19 Uhr. Blitzschläge hatten in einigen Objekten durch Kurzschlüsse automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst. Durch diese Brandmeldungen wurden insgesamt acht Fehleinsätze ausgelöst. In Folge der außergewöhnlich starken Regenfälle wurden insbesondere in der Altstadt, Feldstadt, Paulstadt, Werdervorstadt sowie Weststadt zahlreiche Keller, Tiefgaragen sowie  Fahrstuhlschächte überflutet.

Die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk kontrollierten 184 Einsatzstellen. Es kamen vor allem Pumpen und Wassersauger zum Einsatz. Vorsorglich wurden ca. 100 Sandsäcke bereitgehalten um ein Nachlaufen von Wasser zu verhindern.  Einsatzschwerpunkte waren u.a. die  Tiefgaragen in der Mecklenburgstraße 103 – 115, das Vitanas Senioren Centrum in der Pfaffenstraße, die Tiefgarage des Stadthauses, diverse  Wohn- und Geschäftshäuser in der Mecklenburgstraße sowie Alexandrienenstraße und August-Bebel-Straße.

Neben den bislang gemeldeten 184 Einsatzstellen wurden weitere Einsatzstellen durch die Kräfte vor Ort registriert, die erst im Nachgang  vollständig erfasst werden können. „Innerhalb von fünf Stunden konnte jede dieser Einsatzstellen bedient werden“, berichtet der Leiter der Schweriner Berufsfeuerwehr Dr. Stephan Jakobi, der den Gesamteinsatz leitete. „Von der Einsatzleitung in den Räumen der Integrierten Leitstelle wurden die Versorgung der Einsatzkräfte mit Treibstoff und die zentrale Verpflegung durch den Betreuungszug des DRK Kreisverbandes Schwerin im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mitte organisiert“, so Jakobi weiter.

Im Einsatz waren neben der  Schweriner Berufsfeuerwehr einschließlich alarmierter dienstfreier Kräfte, dem Stab der Feuerwehreinsatzleitung und Nachbesetzungen in der Leitstelle  alle fünf Freiwilligen Ortsfeuerwehren Schwerins (Mitte, Schlossgarten, Warnitz, Wickendorf, Wüstmark).

Sie wurden unterstützt durch die  FFW Pampow, FFW Raben-Steinfeld, FFW Wittenförden, FFW Crivitz und FFW Plate, den erweiterten Löschzug des Landkreises Nordwestmecklenburg (FFW Dassow, FFW Selmsdorf, FFW Wismar, FFW Gadebusch), das THW Schwerin, die Bereitschaft des DRK Kreisverbandes Schwerin e.V., Mitarbeiter der Stadtwerke, der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin und verschiedene private Unternehmen.  Gegen 2.00 Uhr nachts wurden erste Kräfte nach 7 Stunden aus dem Einsatz entlassen werden. Die letzten Einsätze der Feuerwehr endeten gegen 7 Uhr.


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