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05.02.2020, 15:59 Uhr  //  Stadtgeschehen

Senfberliner für den Samurai-Kämpfer

Senfberliner für den Samurai-Kämpfer
 maxpress/Steffen Holz (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Eine Prinzessin wartet auf ihren Prinzen. Drei Ägypter stehen gerade beim Glücksrad an. Und ein kleiner Dino sucht verzweifelt den Eingang in seinen Kostümärmel, bevor er das Party-Buffet stürmen kann. Keine Frage – die Kita gGmbH schaffte den rund 500 kleinen Närrinnen und Narren viele Möglichkeiten, um die fünfte Jahreszeit gebührend zu feiern. Neben Spielaktionen und dem leiblichen Wohl durfte bei den Paulsstädter Fritzen, im City-Hort und im Hort-Mitte eins natürlich nicht fehlen: Tanzen.

Schon von draußen ist die Party-Stimmung der Paulsstädter Fritzen zu hören. Drinnen ist es entsprechend trubelig. Etwas abseits haben die Freunde Dominik und Dominik die Party-Berliner anvisiert. Beherzt beißen die Namensvetter im Samurai- und Ninja-Kostüm hinein. Und nicht allein die Namen vereinen die beiden, auch die Senffüllung des Backwerks. Ein Zufall, der den beiden so gar nicht schmeckt: „Ihhhh, das ist ja eklig!”, rufen beide.

Im City-Hort tanzen Pocahontas, der Grinch, ein Regenbogen-Mädchen und ein kleiner Leopard wild durch den Raum. Sie haben sich schon lange auf die Feier gefreut und toben ausgeslassen. Prinzessin Emma aus der Klasse 1c dreht sich im Kostüm hin und her. „Meine Mama hat das Kostüm im Internet bestellt”, erzählt sie stolz – und schon stürzt sie sich wieder ins Getümmel.

Im Hort-Mitte springen vier verschiedene Superhelden beim Sackhüpfen um die Wette, angefeuert von Mädchen in zarten Einhorn-Kostümen. Diese scheinen bei den jungen Närrinnen übrigens im Trend zu sein, bei den Jungen punkten oft noch alte Klassiker: Polizisten, zum Beispiel. Drei feiernde Kids fallen hier besonders auf. Fenja, Pepe und Joke sorgen gemeinsam für einen starken Auftritt. Sie haben sich auf den heutigen Tag gut vorbereitet. „Die Drei haben sich mit den Kostümen abgestimmt”, erzählt Erzieherin Sandra Dickau aus dem Hort-Mitte. In ihren ägyptischen Gewändern schreiten sie huldvoll auf und ab.

Die Erzieher und Eltern als freiwillige Helfer haben alle Hände voll zu tun, zwischen den Kostümen den Überblick zu behalten. Sie bieten Kuchen, Chips und Gummibärchen an, schenken Getränke aus und schminken Gesichter für die formvollendete Kostümierung. Lucia deutet bestimmt auf eine Vorlage mit rosa Herz auf der Stirn und lilafarbener Verzierung. „So will ich aussehen!” fordert sie. Mehr sagt sie nicht, denn das würde schließlich wackeln und so die Verschönerung gefährden – an einem Faschingstag undenkbar!

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