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21.03.2020, 08:08 Uhr  //  Stadtgeschehen

Wiese am Ziegelaußensee für den Zeitraum von April bis Ende Juni teilweise gesperrt

Wiese am Ziegelaußensee für den Zeitraum von April bis Ende Juni teilweise gesperrt
 ©Landeshauptstadt Schwerin (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Zum Schutz der Graugänse und ihrer Jungtiere wird über die neue Landschaftsschutzgebietsverordnung „Schweriner Innensee, Ziegelaußensee und Medeweger See“ eine Wiese am Ziegelaußensee für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni gesperrt. In dieser Zeit beginnt auch die Brutzeit für die Graugänse, die zu den Bodenbrütern zählen. Die an den Schweriner See vorkommenden Graugänse brüten besonders gern auf größeren und vom Seeufer aus flach zugänglichen Grünlandwiesen. Dies soll auch ein Versuch sein, das Röhricht zu schützen, da in den letzten Jahren am Ziegelaußensee ein störungsbedingtes Ausweichen der Graugänse vom Grünland auf das neu austreibende Schilf beobachtet wurde. Dies hat u.a. zu erheblichen Verbissschäden durch Graugänse geführt.

In Abwägung mit dem in diesem Bereich neu fertiggestellten Radweg, dem hergerichteten Park- und Rastplatz für Erholungssuchende oberhalb an der Wickendorfer Straße sowie der erhöhten Nutzung durch Spaziergänger wird auf die Sperrung des gesamten Grünlandbereichs westlich am Ziegelaußensee verzichtet. Stattdessen werden nur ca. 2/3 der Fläche zeitweise für 3 Monate außerhalb der Badesaison nicht zu betreten sein. Die bei Bootsfahrern beliebte erste Bucht kann jederzeit angefahren werden. Hier und auch weiter südlich davon befinden sich zwei Badestellen, die oft durch Einheimische genutzt werden. Der Radweg, der Park- und Rastplatz und auch der „Blick über den See“ werden nach wie vor uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Die nunmehr ausgewiesenen zeitlichen Beschränkungen werden über die nächsten 5 Jahre einer Erfolgskontrolle unterzogen. Ein Monitoring wird zeigen, ob eine Aufrechterhaltung dieses Verbotes sinnvoll ist. Gegebenenfalls wird dieses Verbot danach auch abgeändert oder ganz gestrichen.

Ab 1. April wird der kommunale Ordnungsdienst mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde Kontrollen in diesem Bereich durchführen.


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