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25.09.2020, 13:25 Uhr  //  Sport

SSC schaltet in den Wettkampfmodus

SSC schaltet in den Wettkampfmodus
 Ecki Raff (Bild) Kathrin Wittwer/SSC (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Den letzten Härtetest haben die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin mit vier Siegen in vier Testspielen gegen Münster und Potsdam vergangene Woche bestanden. „Das hat noch mal ordentlich Körner gekostet, das sollte es ja auch, aber es hat vor allem auch Spaß gemacht, wieder ein Gefühl von Wettkampfatmosphäre in der Halle zu spüren“, sagt Chefcoach Felix Koslowski. „Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Wir sind natürlich noch nicht am Ziel, es gibt noch Ecken und Kanten, aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Jetzt sind alle gesund und fit und kommen in den Wettkampfmodus.“

Der ist am Sonntag in Dresden beim comdirect Supercup gefragt. Das Auftaktspiel der neuen Saison trägt der SSC als Tabellenerster 2019/20 gegen den amtierenden Pokalsieger Dresden aus. Zwar musste der DSC durch eine Corona-Quarantäne Anfang September einen Trainingsrückstand hinnehmen. Für den Schweriner Trainer ist der Gastgeber trotzdem der Favorit für diesen ersten Titel 2020/21: „Dresden hat eine sehr, sehr starke Mannschaft aufgestellt, die Titel holen soll. Sie spielen in der heimischen Arena vor heimischen Fans, und sie haben für die Gegneranalyse aus der Vorbereitung deutlich mehr Material von uns als wir von ihnen“, begründet Koslowski. „Aber das ist okay, wir können damit umgehen und fahren ganz sicher nicht zu einem Finale, um Geschenke zu verteilen und Zweiter zu werden.“

Am Freitag ist als letzte Hürde noch ein Coronatest zu bestehen, bevor es Samstagmorgen nach Dresden geht, um im Nachmittagstraining die Halle zu testen. Das Spiel, bei dem aufgrund der Corona-Auflagen nur Dresdner Fans zugelassen sind, wird am Sonntag ab 15 Uhr live auf SPORT1 gezeigt. Außerdem hat das Mega Movies Schwerin die Übertragung im Programm.

Während der finale Startsechser der Schwerinerinnen für Sonntag noch justiert wird, ist inzwischen klar, dass die ungarische Außenangreiferin Gréta Szakmáry (28) in dieser Saison die Kapitänsbinde tragen wird. „Gréta war die logischste Wahl. Sie geht mit uns schon in die vierte gemeinsame Saison, sie ist eine echte Identifikationsfigur für unsere Fans geworden und eine Führungsspielerin, die auch das Alter hat, um viel Ruhe und Erfahrung mit aufs Feld bringt. Ihre Leistungen und Erfolge hier in Schwerin sprechen für sich“, begründet Felix Koslowski. „Gemeinsam mit dem dreiköpfigen Mannschaftsrat wird sich die Verantwortung insgesamt auf breite Schultern verteilen.“ Die Ungarin selbst freut sich auf die zusätzliche Aufgabe: „Ich bin dankbar für das Vertrauen des Trainerteams und der Mannschaft und hoffe, ich kann dem Team mit meiner Erfahrung weiterhelfen.“


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