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05.11.2020, 08:15 Uhr  //  Kultur

Zoo Rostock blickt mutig in die Zukunft

Zoo Rostock blickt mutig in die Zukunft
 Zoo Rostock/Joachim Kloock (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Rostock - Mit einem freiwilligen Artenschutzbeitrag, der pro Tages- und Jahreskarte gezahlt werden kann, will der Zoo Rostock noch wirksamer als zuvor Artenschutzprojekte unterstützen. „Dieses Thema sollten wir auch in Corona-Zeiten nicht vergessen“, sagte heute Zoodirektor Udo Nagel. An der Kasse können Besucher ab Januar 2021 entscheiden, ob sie Tagestickets für Erwachsene freiwillig um 0,50 Euro beziehungsweise Jahreskarten für Erwachsene um 1,00 Euro aufstocken wollen.

„Viele Zoobesucher sprechen uns an und signalisieren, dass sie gern den Artenschutz stärker unterstützen möchten. Da auch andere Tiergärten diese Möglichkeit eröffnen, werden wir ab dem kommenden Jahr ebenfalls einen Sonderbeitrag anbieten“, so Nagel. „Wir gehen von einer Spendensumme in Höhe von etwa 80.000 Euro jährlich aus, die auf direktem und transparentem Weg in Artenschutzprojekte fließt.“ Gegenwärtig fördert der Zoo mit jährlich etwa 35.000 Euro konkrete Initiativen wie Orang-Utans in Not, Polar Bears International, das Baumkänguru-Projekt Tenkile Alliance Conservation und die Initiative Sphenisco zum Schutz der Humboldtpinguine. „Der neue Artenschutzbeitrag unserer Besucher ist freiwillig. Die Tageskartenpreise werden nicht erhöht“, betonte Nagel.

2021 gibt es wieder Zoolights
Weil sich die Winterlichtaktion Zoolights im vergangenen Winter so großen Zuspruchs erfreute, wurde eine Neuauflage für die nächsten zwei Jahre bereits vertraglich gesichert. „Wir haben aus den Erfahrungen gelernt und wollen den Service für die Besucher verbessern und den organisatorischen Aufwand verringern“, sagte Nagel. So soll es künftig keine abendlichen Schließzeiten mehr vor Eröffnung der Zoolights geben und damit auch keine gesonderten Eintrittspreise. Bei allen positiven Reaktionen hatte vor allem die Trennung des normalen Zoobesuches vom Beginn der Sonderveranstaltung für Kritik gesorgt.

Für diese mehrmonatige Sonderveranstaltung zum Ende des kommenden Jahres zahlt der Zoobesucher dann den normalen Eintrittspreis, auch wenn die Zoolights erst zum Abend hin besucht werden. Jahreskartenbesitzer dagegen haben jederzeit freien Eintritt, dafür erhöht sich der Preis der Jahreskarte für Erwachsene um 3,00 Euro (63 Euro), für Kinder um 1,50 Euro (26,50 Euro) und für Ermäßigte um 2,50 Euro (52,50 Euro) sowie für Familien um 7,00 Euro (147 Euro). Die Lichtnächte im Zoo soll es im nächsten Winter über einen Zeitraum von drei Monaten an fünf Tagen in der Woche geben, sie werden dann also länger und öfter bewundert werden können als im Winter 2019/2020.


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