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09.11.2020, 10:20 Uhr  //  Stadtgeschehen

1550 iPads für Schwerin Schulen abgerufen

1550 iPads für Schwerin Schulen abgerufen
 rkr (Bild) Landeshauptstadt Schwerin (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Oberbürgermeister Rico Badenschier hat die Kritik des Fraktionsvorsitzenden der Unabhängigen Bürger, Silvio Horn, an der fehlenden Beschaffung von iPads für Schweriner Schulen als falsch und bewusst irreführend zurückgewiesen. „Herrn Horn sollte bekannt sein, dass Aufträge dieser Größenordnung nicht freihändig vergeben, sondern ausgeschrieben werden müssen. Die Ausschreibung und, nach Ablauf der Widerspruchsfrist, der Zuschlag sind unmittelbar nach Erscheinen der Förderrichtlinie durchgeführt worden“, so der Oberbürgermeister. Unwahr ist damit die Behauptung, dass die Stadt den Beschaffungsauftrag noch gar nicht ausgelöst habe. „Ich habe den Hauptausschuss am Dienstag informiert, dass Schwerin jetzt 1550 schulgebundene mobile Endgeräte nach der Zuschlagserteilung abgerufen hat“, stellt Badenschier klar. „Aus dem Umstand, dass ich die Gremien der Stadtvertretung über den Fortgang des Prozesses informiert habe, jetzt eine angebliche Nichtbestellung zu konstruieren, ist berechnend und durchschaubar.“

Schwerin erhält aus dem Sofortausstattungsprogramm des DigitalPakts Schule 735.972,16 € für die Beschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten.  Die Landeshauptstadt hat die Beschaffung von 1550 Tablets (i-Pads) beauftragt. Die Lieferung der Geräte ist bis Jahresende geplant. Die Geräte sollen in jedem Klassenraum der Stadt flexibel einsetzbar sein, damit sie bei Bedarf auch zwischen Schulen ausgetauscht und Klassensätze gebildet werden können.

Alle Endgeräte werden vom IT-Dienstleister der Stadt mit einer einheitlichen Lernsoftware ausgestattet und anschließend auf die Schulen verteilt. Über die Verteilung an die Schulen der Stadt entscheidet die Stadtvertretung in ihrer Dezember-Sitzung. Die Stadt schlägt eine schulartenunabhängige Verteilung vor. Falls im Fall einer pandemiebedingten Schulschließung an einzelnen Schulen nicht genügend Endgeräte für bedürftige Schüler*innen zur Verfügung stehen, sollen die Schulen die Geräte untereinander ausleihen und austauschen. Mit der Übergabe der Geräte ist eine technische Einweisung für die Lehrkräfte geplant. Mit dem Endgeräteprogramm kann ein Großteil der Schüler und Schülerinnen mit Unterstützungsbedarf mit einem mobilen Endgerät im Fall einer Schulschließung versorgt werden. 


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